Windenergieprojekt Springe-Bennigsen

16. Juli 2007 - 17:19 Uhr
    Windkraftanlagen im Windpark Springe Bennigsen

Region Hannover genehmigt Windenergieanlagen

Die Region Hannover hat den Bau der fünf Windenergieanlagen zwischen Gestorf und Völksen genehmigt. Die entsprechenden Genehmigungsbescheide liegen der Windwärts Energie GmbH mittlerweile vor. Mit den Bauarbeiten wird voraussichtlich im vierten Quartal 2007 begonnen. Die Inbetriebnahme der Anlagen ist für Mitte 2008 geplant. Die prognostizierte Jahresstromproduktion der Windenergieanlagen des Typs Enercon E-82 beträgt ca. 22 Millionen Kilowattstunden. Dies entspricht dem jährlichen Strombedarf von rund 7.000 Privathaushalten.

„Wir freuen uns, dass die Genehmigungen jetzt vorliegen”, sagt Roman Antczak, verantwortlicher Projektentwickler der Windwärts Energie GmbH. Die ersten Baumaßnahmen werden im Bereich der Projektinfrastruktur erfolgen. Es handelt sich dabei um die Zufahrten zu den Anlagestandorten. „Die Zufahrten werden so erstellt, dass sie einer Belastung von bis zu 120 Tonnen pro Fahrzeug standhalten können. Teilweise werden wir bereits bestehende Wege ausbauen. Einige Zufahrten werden aber auch komplett neu angelegt”, erklärt Roman Antczak. „Sobald die Zufahrten fertiggestellt sind, erfolgt als nächster Schritt der Bau der Fundamente.”

Die Windwärts Energie GmbH wurde 1994 gegründet. Sie entwickelt und realisiert Windenergie-, Photovoltaik- sowie Biogasprojekte im In- und Ausland, übernimmt Fremdprojekte in unterschiedlichen Planungsstadien und bietet Kapitalanlagen im Bereich des ökologischen Investments an. Bisher hat die Windwärts Energie GmbH Projekte entwickelt, in denen insgesamt 87 Windenergie- und 8 Photovoltaikanlagen mit einer Gesamtleistung von 133 Megawatt in Betrieb genommen wurden. Die Jahresstromproduktion dieser Anlagen beträgt über 266 Millionen Kilowattstunden. Dies entspricht dem jährlichen Strombedarf von rund 88.000 privaten Haushalten. Die meisten Anlagen wurden durch geschlossene Publikumsfonds finanziert, an denen sich mehr als 2.300 Investoren beteiligt haben. Bei einem Investitionsvolumen von 132 Millionen Euro stellen sie mit Kommanditeinlagen in Höhe von 39 Millionen Euro das Eigenkapital von 16 Fondsgesellschaften.