Solarpark Freden geht in Betrieb

16. Dezember 2011 - 14:49 Uhr
    Photovoltaikmodule einer Freilandanlage

Einweihungsfeier mit Vertretern der Kommunalpolitik

Am 21. Dezember ist es soweit: Die Windwärts Energie GmbH aus Hannover und die Energie Freden GmbH & Co. KG nehmen den Solarpark Freden im Rahmen einer Einweihungsfeier offiziell in Betrieb. Die rund 60 geladenen Gäste treffen sich um 14.00 Uhr am Veranstaltungsort, dem ehemaligen Restaurant "Am Herrenkamp", um von dort gemeinsam zum Solarpark zu gehen. Neben Landrat Reiner Wegner haben auch Samtgemeindebürgermeister Helmut Wecke sowie Ortsbürgermeister Rüdiger Paulat ihre Teilnahme angekündigt. Windwärts hat die Freiflächen-Photovoltaikanlage als Generalübernehmer für Energie Freden errichtet. Mit einer Nennleistung von 1,2 Megawatt peak produziert die Anlage jährlich 1 Million Kilowattstunden Sonnenstrom und versorgt damit rechnerisch etwa 300 Privathaushalte.

Partnerschaftliche Zusammenarbeit

„Mit der Vorgabe, in der Zeit von September bis Jahresende 2011 eine PV-Anlage dieser Größenordnung zu etablieren, hat sich die Energie Freden GmbH & Co. KG ein hohes Ziel gesetzt“, sagt Wolfgang Mootz, Geschäftsführer der Energie Freden GmbH & Co. KG. „Nur durch enge Kooperation mit Kommune, Genehmigungsbehörden und Netzbetreibern war es möglich, dies zu realisieren. Wir sind überall wohlwollend begleitet worden. Die hohe Kompetenz von Generalübernehmer Windwärts und den beteiligten Firmen und Partnern ermöglicht eine termingerechte Inbetriebnahme. Alle am Projekt beteiligten Partner haben durch außergewöhnlichen Einsatz zum Erfolg beigetragen.“ Lothar Schulze, Geschäftsführer der Windwärts Energie GmbH, hebt die Bedeutung des Projektes noch einmal hervor: „Wir freuen uns sehr darüber, mit dem Solarpark Freden unseren ersten Megawatt-Solarpark in Niedersachsen realisiert zu haben. Technologischer Fortschritt und seit Jahren sinkende Systemkos ten werden den erforderlichen Ausbau der Photovoltaik im Norden weiter vorantreiben.“

Energie Freden übernimmt Betriebsführung

Windwärts hat den Solarpark schlüsselfertig für die Energie Freden GmbH & Co. KG errichtet, die jetzt die Betriebsführung der Anlage übernehmen wird. Gesellschafter der Betreibergesellschaft sind neben dem Unternehmer und Projektinitiator Otto Ulrich auch die Stadtwerke Bad Salzdetfurth sowie die Überlandwerk Leinetal GmbH. In der Freiflächen-Photovoltaikanlage kommen auf einer Fläche von 1,9 Hektar 4.896 Module des Herstellers Canadian Solar zum Einsatz. Der mit den Photovoltaikmodulen erzeugte Gleichstrom wird mit Wechselrichtern des Herstellers SMA zu Wechselstrom umgewandelt und in das örtliche Mittelspannungsnetz eingespeist.

Umweltbundesamt: Rückgang der Strompreise durch erneuerbare Energien

Mit einem Anteil von über 20 Prozent am Brutto-Stromverbrauch sind die erneuerbaren Energien weiter auf dem Vormarsch. In einer Studie hat das Umweltbundesamt (UBA) jüngst analysiert, dass sich aktuelle Aufschläge bei den Strompreisen nicht mit der EEG-Umlage begründen lassen. Der Ausbau erneuerbarer Energien führt vielmehr zu einem Rückgang der Preise an den Strombörsen. Jochen Flasbarth, Präsident des UBA: „Wer bei der Förderung des Ausbaus der erneuerbaren Energien nur auf einzelwirtschaftliche Kosten schaut, blendet wesentliche Aspekte aus: Gesamtwirtschaftlich gesehen, verringern die erneuerbaren Energien Umwelt- und Gesundheitsschäden in Milliardenhöhe. Wegen der steigenden Preise fossiler Energien wird die Stromerzeugung mit erneuerbaren Energien mittelfristig am Markt sogar günstiger sein.“

Windwärts Energie GmbH

  • Gründung 1994 mit Sitz in Hannover
  • Geschäftsfelder: Entwicklung, Finanzierung und Betrieb von Windenergie-, Photovoltaik- und Biogasprojekten, Initiatorin von Kapitalanlagen im Bereich des nachhaltigen Investments
  • Realisierte Projekte: 135 Windenergie- und 29 Photovoltaikanlagen sowie eine Biogasanlage mit einer Gesamtleistung von 254 Megawatt und einem Gesamtinvestitionsvolumen von 380 Mio. Euro
  • mehr als 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
  • Tochterunternehmen in Frankreich, Italien und Griechenland