Baubeginn unter strahlender Sonne

23. März 2010 - 17:26 Uhr
    Installation einer Photovoltaik Dachanlage

Solarstrom vom Schuldach der IGS Garbsen

Die Windwärts Energie GmbH hat mit dem Bau der Photovoltaikanlage auf dem Dach der IGS Garbsen begonnen. Die Inbetriebnahme der Anlage ist für Mitte April geplant. Mit einer Gesamtleistung von 83,4 Kilowatt peak beträgt die prognostizierte Jahresstromproduktion ca. 70.000 Kilowattstunden (kWh). Rechnerisch können damit rund 25 Privathaushalte im Jahr versorgt werden. Ihren Beitrag zum Klimaschutz leistet die Photovoltaikanlage durch die jährliche Einsparung von etwa 65 Tonnen Kohlendioxid aus konventionellen Kraftwerken.

„Strahlender Sonnenschein! Ein schöneres Wetter hätten wir zum Baubeginn gar nicht haben können“, freut sich Hans Welzel, verantwortlicher Projektleiter der Windwärts Energie GmbH. Der Baustart zu Beginn der Osterferien ist bewusst gewählt. „So sind zum Schulbeginn nach den Ferien alle Bauteile auf dem Dach und die lärmintensiven Arbeiten sollten größtenteils abgeschlossen sein.“

Bei der Photovoltaikanlage kommen 417 Module des Herstellers Suntech Power zum Einsatz, die insgesamt eine Dachfläche von 611 Quadratmetern bedecken. Wechselrichter des Herstellers Sputnik Engineering werden den in den Photovoltaikmodulen erzeugten Gleichstrom in Wechselstrom umwandeln, der dann in das öffentliche Versorgungsnetz eingespeist wird. Die Windwärts Energie GmbH, Hannover, hat in ihrer Funktion als Generalübernehmerin die Firma DMS Solar, Barsinghausen, mit der Installation der Photovoltaikanlage beauftragt.

Windwärts Energie GmbH

  • Gründung 1994 mit Sitz in Hannover
  • 70 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, eine Auszubildende
  • Tochterunternehmen in Frankreich, Italien und Griechenland
  • Geschäftsfelder: Entwicklung, Finanzierung und Betrieb von Windenergie-, Photovoltaik- und Biogasprojekten, Initiatorin von Kapitalanlagen im Bereich des nachhaltigen Investments
  • Realisierte Projekte: 124 Windenergie- und 24 Photovoltaikanlagen mit einer Gesamtleistung von 215 Megawatt