Erneuerbare Energien
Saubere und unerschöpfliche Energiequellen sind eine elementare Voraussetzung für die Zukunftsfähigkeit menschlichen Lebens auf der Erde. Erneuerbare Energien wie Solarenergie, Windenergie und Bioenergie im Verbund mit Wasserkraft und Erdwärme zeichnen sich durch Umweltverträglichkeit, Versorgungssicherheit und Wirtschaftlichkeit aus. Sie bilden die Grundlage einer nachhaltigen Energiewirtschaft und haben das Potenzial, den globalen Energiebedarf vollständig und dauerhaft zu decken. Die Nutzung erneuerbarer Energien ist heute keine Frage der technologischen Machbarkeit, sondern der konsequenten Umsetzung in allen gesellschaftlichen Bereichen.
Die Politik hat in den letzten drei Jahrzehnten weltweit durch die Schaffung entsprechender Rahmenbedingungen den Ausbau der erneuerbaren Energien initiiert und ihre technische Weiterentwicklung unterstützt. So entstand ein Wirtschaftszweig, der seine Pionierzeit mittlerweile hinter sich gelassen hat und sich heute durch stetes Wachstum und ein großes Entwicklungspotenzial auszeichnet. Der Ausbau der Energiegewinnung aus erneuerbaren Energieträgern wird überdies weltweit von einem Wandel des öffentlichen Bewusstseins getragen. So befürwortet laut einer Umfrage allein in Deutschland die klare Mehrheit der Bevölkerung (97 %, AEE 2008) den weiteren Ausbau der erneuerbaren Energien.
Moderne Industriegesellschaften benötigen große Mengen an Primärenergieträgern, aus denen eine Vielzahl von Nutzenergien hergestellt wird. Dieser Bedarf wird derzeit weltweit noch zu über 81 % aus fossilen und etwa 6 % aus nuklearen Energieträgern gedeckt. Erneuerbare Energien haben am weltweiten Primärenergieverbrauch hingegen einen Anteil von 13 % (BMU 2008). Etwa zwei Drittel davon werden zur Wärmeversorgung und im Verkehr, ein Drittel wird zur Erzeugung elektrischen Stroms verwendet.
Erneuerbare Energien in Deutschland
In Deutschland hatten erneuerbare Energien im Jahr 2008 einen Anteil von 9,6 % (BEE 2009) am gesamten Endenergieverbrauch. Allein an der Bruttostromerzeugung waren sie mit 15,3 % (95,1 TWh) beteiligt, ihr Anteil an der Wärmeerzeugung lag bei 7,3 % (98,5 TWh). Mehr als eine Viertelmillion Menschen waren im vergangenen Jahr in der Branche beschäftigt, das entspricht etwa 10 % der weltweit in diesem Bereich Beschäftigten (REN21 2007).
Die Energieerzeugung aus erneuerbaren Energien schlüsselt sich für das Jahr 2008 wie folgt auf:
| Stromerzeugung (TWh) | Wärmeerzeugung (TWh) | |
| Windenergie | |
0 |
| Bioenergie | ||
| Wasserkraft | 0 | |
| Photovoltaik | 0 | |
| Solarthermie | 0 | |
| Geothermie |
Quelle: Bundesverband Erneuerbare Energien 2009
Quellen: Bundesverband Erneuerbare Energien (BEE), Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU), Agentur für Erneuerbare Energien (AEE), Renewable Energy Policy Network for the 21st Century (REN21)



