Windwärts als ÖKOPROFIT-Betrieb 2014 ausgezeichnet

18. Dezember 2014 - 15:52 Uhr

Ökologisches Projekt für integrierte Umwelttechnik – das klingt ziemlich sperrig.Daher wird das Projekt, das im Rahmen der Lokalen Agenda 21 im Jahr 1999 in Hannover eingeführt wurde, einfach Öffnet den Link in einem neuen FensterÖKOPROFIT genannt. Dabei geht es darum, Netzwerke von Unternehmen zu schaffen, die Ökologie und Ökonomie in ihrer täglichen Arbeit verbinden möchten. Im Projektjahr 2013/14 haben insgesamt 62 Unternehmen daran teilgenommen. Wie bereits in der Vergangenheit ist Windwärts eines davon gewesen und am 8. Dezember 2014 von Regionspräsident Hauke Jagau und Oberbürgermeister Stefan Schostok als ÖKOPROFIT-Betrieb 2014 ausgezeichnet worden. Dazu trugen verschiedene Maßnahmen bei, die wir bei Windwärts zum Teil seit mehreren Jahren umsetzen. Dazu gehören umweltfreundliche Beschaffung und ein fahrradfreundliches Mobilitätskonzept ebenso wie der Bezug von Ökostrom für die Büroräume und natürlich die Tätigkeit als Projektentwickler für Windenergie, durch die wir aktiv zur Energiewende hin zu einer nachhaltigen, umwelt- und klimafreundlichen Stromversorgung beitragen. Als beste Maßnahme des Jahres haben wir die Einführung einer neuen Veranstaltungsform eingereicht, um den Dialog mit den Bürgern an den geplanten Windpark-Standorten zu verbessern: die Bürgerwerkstatt, die wir erstmals in Düste im Landkreis Diepholz durchgeführt haben.

In guter Gesellschaft: Windwärts als Mitglied im Ökoprofit-Klub

Als ÖKOPROFIT-Betrieb befindet sich Windwärts in einer illustren Runde namhafter hannoverscher Unternehmen. Mitglied im ÖKOPROFIT-Klub sind insgesamt 49 Firmen, darunter städtische Unternehmen wie die Stadtwerke enercity oder die Verkehrsbetriebe Üstra ebenso wie TUI, VW Nutzfahrzeuge oder Sennheiser, um nur die bekanntesten Namen zu nennen. Der Schwerpunkt der Maßnahmen dieser Unternehmen und der 14 neu dazugekommenen Einsteiger-Betriebe liegt auf der Verringerung des Energie- und Wasserverbrauchs und der Abfallmengen. Dadurch können die Unternehmen mittel- bis langfristig ihre Kosten senken und zeigen, dass sich Umweltschutz in Unternehmen rechnet. Die von den Teilnehmern genannten besten Maßnahmen sind vielfältig. Ob ein Unternehmen Oberlichter durch Schreibtischlampen ersetzt wie die C. Osswald GmbH & Co. KG, eine Photovoltaikanlage für den Eigenverbrauch installiert wie die Hannover Rück SE (übrigens von Windwärts geplant und errichtet) oder elektrobetriebene Transportfahrzeuge anschafft wie die KRH Psychiatrie Wunstorf – was im Einzelnen unspektakulär klingen mag, ergibt in Summe einen spürbaren Beitrag zum nachhaltigen Wirtschaften in der Region. So haben die teilnehmenden Unternehmen seit Beginn des Projektes insgesamt fast 650.000 Tonnen weniger CO2 in die Atmosphäre ausgestoßen, an die 8.000 Tonnen Abfall vermieden, 580.000 Kubikmeter Wasser und 423.000 Megawattstunden weniger Energie verbraucht. Das rechnet sich: Insgesamt konnten die Unternehmen dadurch mehr als 45 Millionen Euro sparen.

Wichtig bei ÖKOPROFIT ist, dass die Unternehmen voneinander lernen, Ideen austauschen und gemeinsam neue Maßnahmen entwickeln, wobei Stadt und Region Hannover ihre Unterstützung anbieten. Ein neues Thema ist beispielsweise die Umstellung von Kantinen auf regionale und ökologisch angebaute Lebensmittel. ÖKOPROFIT in Hannover ist eine Erfolgsgeschichte und geht weiter – wir von Windwärts sind stolz darauf, zu diesem Klub zu gehören.


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