Windmesse in stürmischen Zeiten

10. Oktober 2017 - 12:30 Uhr
    Husum Wind Messe Windwärts

Wenn sich die deutsche Windbranche auf der wichtigsten Messe des Jahres zum Stelldichein versammelt, kann es ja eigentlich nicht windig genug sein. So sollte man auf jeden Fall denken. Auf der HUSUM Wind, die vom 12. bis 15. September 2017 in dem nordfriesischen Hafenstädtchen stattfand, ging es vielen Besuchern aber dann doch zu stürmisch zu. Das lag nicht nur daran, dass Sturmtief „Sebastian“ drohte, die eigens auf dem eigentlich viel zu kleinen und für eine Veranstaltung dieser Größe ungeeigneten Messegelände errichteten Zelthallen wegzuwehen drohte, weshalb diese am Mittwochnachmittag evakuiert werden mussten. Denn auch als die Hallen geöffnet waren, war deutlich zu spüren, wie stürmisch die Zeiten sind. Die kurz vorher veröffentlichten Ergebnisse der zweiten Ausschreibungsrunde für Windenergie an Land hatten die Branche sichtlich schockiert und sorgten für Gesprächsstoff an den Ständen und auf den Gängen.

Windwärts nutzte den Auftritt auf der Messe und die allgegenwärtigen Diskussionen, um seine Dienstleistungen für Planer und Betreiber von Windparks zu bewerben. In den Einladungsschreiben und auf dem Stand selbst haben wir unter anderem die entscheidende Frage an alle gestellt, die ein Windenergieprojekt umsetzen wollen: Können Sie bei einer Zuschlagshöhe von 4 bis 5 Cent pro Kilowattstunde Ihr Projekt wirtschaftlich erfolgreich umsetzen? Da alle in der Branche im Moment genau über die Antwort auf diese Frage nachgrübeln, bot sich viel Gesprächsstoff, und entsprechend war der Messestand gut besucht. Darüber hinaus konnten die Messebesucher mit Hilfe von Schnellchecks am Stand erfahren, ob ihre Windparks sich für ein Repowering eignen oder ob ihre Betriebsführung optimiert werden kann.

Das zunehmende Zusammenwachsen innerhalb der MVV Energie Gruppe war in Husum erstmals für die Messebesucher erfahrbar. Die Stände von Windwärts und juwi standen sich direkt gegenüber, so dass die Mitarbeiter Interessenten aus dem Marktgebiet des jeweils anderen Unternehmens schnell und unkompliziert zur „Schwester“ schicken konnten. Diese räumliche Nähe soll bereits im kommenden Jahr auf der WindEnergy Hamburg noch enger werden, und dann soll auch das Direktvermarktungsteam der MVV Energie mit dazukommen, das in Husum noch zwei Hallen entfernt stand. Allerdings hatten die Unternehmen jeweils Informationsmaterial der anderen vor Ort, sodass das gesamte Angebot der Gruppe immer präsent war.

Abseits des Messetrubels kamen Kunden, Geschäftspartner, Freunde und Mitarbeiter von Windwärts (und juwi) am Donnerstagnachmittag zum bereits zur schönen Messetradition gewordenen Windwärts-Apéro zusammen, um bei Häppchen und Getränken den Messetag ausklingen zu lassen und in entspannter Atmosphäre über die Windenergie oder alles Mögliche zu plaudern. Dass die Veranstaltung kurzfristig vom sturmgeplagten Vortag verlegt werden musste, tat der Stimmung keinen Abbruch.


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