Glossarbegriff

Leipziger Strombörse

Beschreibung :

An der Leipziger Strombörse EEX handeln etwa 250 Teilnehmer Strommengen aus. Im sogenannten Spotmarkt wird der Strombedarf für den Folgetag gehandelt (day-ahead). Bis zwölf Uhr haben die Händler Zeit, ihre Gebote für An- und Verkauf abzugeben, dann wird der Preis festgelegt. Nur etwa 20 Prozent des gehandelten Stroms in Deutschland wird am Spotmarkt umgeschlagen, der Rest wird über mittel- und langfristige Verträge direkt von den Erzeugern an ihre Kunden verkauft. Wer sich verkalkuliert, hat das Nachsehen: Verkauft ein Händler mehr Strom, als er am nächsten Tag bieten kann, muss er zu Höchstpreisen nachkaufen. Hat er zu viel Strom im Angebot, muss er ihn im schlimmsten Fall zu Dumpingpreisen losschlagen. Eine verlässliche Wetterprognose für den Folgetag ist also der Schlüssel zu einem guten Geschäft.


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