Geschichte

Branchenverband WVW wählt Lothar Schulze zum Vorsitzenden

Windwärts‘ Leiter Politik übernimmt weitere Aufgabe für die Interessenvertretung der Windbranche.

Lothar Schulze, Mitbegründer und Leiter Politik bei Windwärts, hat seit Anfang Juni eine zusätzliche Aufgabe: Die Mitgliederversammlung des Wirtschaftsverbandes Windkraftwerke (WVW) wählte ihn einstimmig zum neuen Vorstandsvorsitzenden wegen der Corona-Krise natürlich online.

Sein Vorgänger Dr. Wolfgang von Geldern hatte den Verband seit der Gründung 1996 geführt und nun aus Altersgründen sein Amt niedergelegt.

Der WVW ist ein kleinerer, aber sehr effektiver Verband

Lothar Schulze wird gemeinsam mit sechs weiteren Vorstandsmitgliedern die Geschicke des WVW weiterführen. „Der WVW ist ein kleinerer Branchenverband, der aber sehr gezielt durch Gutachten, Stellungnahmen und direkte Gespräche im politischen Raum an entscheidenden Punkten erfolgreich und mit hoher Effektivität Einfluss nimmt“, betont Schulze. Im Zusammenhang mit der Abstandsregelung zu Wohnbebauung und beim Thema Netzausbaugebiet habe der WVW aktuell unverzichtbare Beiträge geleistet.

Die interne Kultur des WVW erlaube effektive Verbandsarbeit: „Wir haben uns im WVW in langjähriger Kontinuität immer an der Sache orientiert und dabei klare Worte gesprochen. Unseren Mitgliedern können wir im Einzelfall beratend und unterstützend zur Seite stehen, Einzelinteressen müssen jedoch hinter den gemeinsamen Zielen zurückstehen.“ Schulze will den Verband in diesem Sinne weiterführen.

Schulze bringt viel Erfahrung in das neue Amt ein
Dabei kann Schulze auf viel Erfahrung bauen: Sei der Gründung des WVW war er aktives Mitglied, seit 2004 gehört er dem Vorstand an. Die Windbranche kennt er seit ihren Anfängen in Deutschland – vor der Windwärts-Gründung im Jahr 1994 war der Diplom-Wirtschaftsgeograph Geschäftsführer der Deutschen Gesellschaft für Windenergie.

„Wir freuen uns, dass Lothar Schulze neben seinen Aufgaben als Leiter Politik bei Windwärts auch an weiterer Stelle die Interessen der Windbranche effektiv und erfolgreich vertreten kann“, kommentiert Windwärts-Geschäftsführer Björn Wenzlaff die Wahl Schulzes.