Geschichten

Netzwerken mit Gurke: So war’s bei den 29. Windenergietagen

Nach einem Jahr Coronapause traf sich die Windbranche in Potsdam und schnell wurde klar – alle hatten es vermisst.

Netzwerken, Foren, Schnaps und Gurke: Jedes Jahr im November trifft sich die Windbranche zu einer ganz besonderen Veranstaltung, den Windenergietagen (ja, so heißen sie, auch wenn alle Spreewindtage sagen). Nirgendwo sonst kommen so viele Vertreter der deutschen Onshore-Windbranche (mehr als 2.000) auf so kompaktem Raum (netto 2 Tage mit Programm von früh bis sehr spät) zusammen.

Fröhliches Wiedersehen an der Eingangswarteschlange

Nach einer Pandemiepause im vergangenen Jahr war der Bedarf nach fachlichem Austausch und fröhlichem Netzwerken besonders groß. Und weil die Veranstalter auf eine 2G-Regelung gesetzt hatten, war dies auch in einer Form möglich, die vielen Windfreunden sichtlich gefehlt hatte.

 

Schon in der Warteschlange am Einlass kam es zu freudigem Wiedersehen und verblüfftem Staunen von Erstteilnehmern („Kennen die sich alle hier?“). Die mehr als 60 Foren, darunter auch eines von MVV, juwi und Windwärts, boten engagierte Diskussionen zu den aktuellen Themen der Branche, von den Hoffnungen auf die kommende Bundesregierung über interessante Märkte und Betriebsführung bis hin zu den klassischen „Schrauberthemen“.

Vortrag „Wind im Wald“ mit Julia Wolf (juwi AG) und Lutz Knölke (Windwärts Energie GmbH)

Forum von MVV, juwi und Windwärts: von Wind im Wald bis Weiterbetrieb

Forum 14 von MVV, juwi und Windwärts bot einen Themenmix, der sich aus der breiten Angebotspalette der drei Unternehmen speiste: Wind im Wald und die moderne Umsetzung naturschutzfachlicher Auflagen fanden ebenso interessierte Zuhörer wie die Frage nach Messen und Schätzen, Entwicklungen bei Stromsteuer und Strompreis oder Ergebnisse aus 1.000 Weiterbetriebsgutachten.

Doch es ist nicht nur der fachliche Austausch, der die Windenergietage zu einem besonderen Event macht, sondern eben auch das Abendprogramm, bei denen bis in die Puppen gefeiert und genetzwerkt werden kann. Ob alle Geschichte stimmen, die im Anschluss an diese Abende erzählt werden, wollen wir mal dahingestellt lassen.

Aber eines ist so sicher wie die Spreewald-Gurke bei der Abreise:
Nächstes Jahr in Linstow werden die 30. (!) Windenergietage wieder etwas ganz Besonderes.