Geschichte

Bei „Nacht und Nebel“: Großkomponenten auf dem Weg zum Windpark Thaden

Mit einem Spezialkonvoi bringt ein Logistikunternehmen die ersten Rotorblätter und Turmteile von Cuxhaven bis auf die Baustelle in Thaden. Gefahren wird ausschließlich nachts. Unser Fotograf Mark Mühlhaus hat den Transport von der Autobahnabfahrt bis auf die Baustelle begleitet.

Als die Spezialtransporter von der Autobahn abfahren, ist es stockfinster. Die Temperaturen liegen knapp über dem Gefrierpunkt. Es nieselt und ist nebelig. In regelmäßigen Abständen tuckert ein Binnenschiff durch die Dunkelheit. Die Brücke über den Nord-Ostsee-Kanal wirkt schon fast gespenstisch.

Um den Verkehr möglichst wenig zu behindern, darf der Spezialkonvoi nur zwischen 22 Uhr nachts und 5 Uhr morgens mit stark reduzierter Geschwindigkeit fahren. Das gilt sowohl für die Autobahn, als auch für die Landstraße.

Begleitfahrzeuge und die Polizei sichern Konvoi und Strecke ab. Die Polizei fährt vorweg und sperrt an engen Durchfahrten, Kurven oder Kreuzungen rechtzeitig den Verkehr.

Auf gerader Strecke arbeitet sich der Konvoi durch die Nacht.

Die Rotorblätter haben eine Länge von jeweils mehr als 60 Metern. Bei drei Rotorblättern auf Spezialtransportern plus Begleitfahrzeugen und Polizeibegleitung, ist der Konvoi mehrere hundert Meter lang.

Bodenplatten sichern den Untergrund kurz vor der Baustelle.

Angekommen.

Die Rotorblätter bleiben auf den Anhängern, bis ein Kran sie ablädt und am Fundament der jeweiligen Windenergieanlage für die Montage bereitlegt.

 

Feierabend. Der Job für die Fahrer ist für diese Nacht erledigt.