Urlaubswetter auf der Baustelle: In Coppenbrügge geht´s voran

18. August 2014 - 10:55 Uhr
von Alexander Klimm
zu  Unsere Projekte

  • Wegebau Coppebrügge

So sonnig wie im Juni und Juli kann der Sommer weitergehen. Denn das trockene Wetter kommt nicht nur all jenen zugute, die den Urlaub in Deutschland verleben, sondern auch allen Mitwirkenden am Windenergieprojekt Coppenbrügge. Bereits heute kann mit den Vorbereitungen für die Fundamentarbeiten begonnen werden, wobei der Boden im Projektgebiet bei Hohnsen, einem Ortsteil des Fleckens Coppenbrügge im Landkreis Hameln-Pyrmont, seine ganz eigenen Herausforderungen bereit hält. Hier kann Windwärts seine umfangreiche Erfahrung einbringen, unter anderem in Person des Bauleiters Ulrich Kaufmann, der schon einige Wind- und Solarparks bis zur Inbetriebnahme begleitet und auch die Bilder für diesen Beitrag aufgenommen hat.

Auf die Bandbreite unserer Erfahrungen setzt auch der neue Eigentümer des entstehenden Windparks, der Windwärts mit der Realisierung, Bauüberwachung und späteren technischen Betriebsführung des Windparks betraut hat. Öffnet den Link in einem neuen FensterWie bereits berichtet, hat Windwärts das komplett in Eigenregie entwickelte Projekt direkt nach Vorliegen der Baugenehmigung im April 2014 erfolgreich vermarktet. Käufer ist die Öffnet den Link in einem neuen FensterHamburger Beteiligungsgesellschaft CEE, mit der Windwärts eine langjährige und vertrauensvolle Zusammenarbeit verbindet: In den vergangenen Jahren hatte die zum traditionsreichen Bankhaus Lampe gehörende Gesellschaft bereits die Windparks Springe/Bennigsen, Großenwede und Sehnde/Klein Lobke erworben.

Lokale Wertschöpfung: Ortsansässiges Unternehmen realisiert Wegebau

Öffnet den Link in einem neuen FensterIn Coppenbrügge ist der Bau der Zufahrtswege und Kranstellflächen für alle sechs Anlagen bis auf kleine Ausbesserungsarbeiten abgeschlossen. Das direkt vor Ort ansässige Unternehmen Öffnet den Link in einem neuen FensterHamelner Bahn- und Tiefbau GmbH hat in den vergangenen Wochen ganze Arbeit geleistet: Das hügelige Gelände musste an den Anlagenstandorten ausgeglichen, verfestigt und mit Hilfe von sogenannten Geogittern sowie einer Schottertragschicht vorbereitet werden. Auf diese Weise kann die Standfestigkeit der Wege und Arbeitsflächen sichergestellt werden, die für die Aufstellung des Krans, den Transport und die Errichtung der Anlagen erforderlich ist. „Selbst wenn es sich ‚nur‘ um die Einrichtung der Infrastruktur für den eigentlichen Bau der Anlagen handelt, so gibt es doch immer wieder besondere Herausforderungen, die zu meistern sind. Da ist es oft von Vorteil, mit einem lokalen Unternehmen zusammenzuarbeiten, auch wenn man sich damit von Projekt zu Projekt auf neue Partner einstellen muss.“, erläutert Ulrich Kaufmann.

Die Vorbereitungen zum Bau der Fundamente haben begonnen

Schon am heutigen Montag geht es weiter, dann übernimmt der Öffnet den Link in einem neuen FensterAnlagenhersteller und Energiedienstleister Enercon und sorgt im Fundamentbereich der Anlagen für eine Verbesserung des Baugrundes. Da das Erdreich dort zum Teil nicht die erforderliche Tragfestigkeit aufweist, muss es stabilisiert werden. Das geschieht an einigen Stellen durch eine sogenannte Öffnet den Link in einem neuen FensterRüttelstopfverdichtung, bei der Schottersäulen in den Baugrund eingebracht werden. An anderen Stellen genügt es, das später unter den Fundamenten befindliche Erdreich auszutauschen, was in einem Zuge mit dem Ausheben der Baugruben vonstattengeht. Mit diesem Arbeitsschritt startet Mitte September die eigentliche Fundamentierung für die sechs Windenergieanlagen vom Öffnet den Link in einem neuen FensterTyp Enercon E-101, die Anfang Dezember vollendet sein soll.

Die Errichtung der knapp 186 Meter hohen Anlagen beginnt nach derzeitigem Plan im Januar 2015 mit dem Bau der Türme. Eine nach der anderen sollen die Windräder dann im Zeitraum von Mitte März bis Mitte Mai in Betrieb genommen werden. Insgesamt speisen sie jedes Jahr voraussichtlich rund 37 Millionen Kilowattstunden sauberen Windstrom direkt in eine 30-Kilovolt-Leitung ein, die den Windpark vor Ort kreuzt. Mit dem Ertrag kann der jährliche Strombedarf von 12.000 durchschnittlichen Privathaushalten gedeckt und der Ausstoß von 29.000 Tonnen Kohlendioxid vermieden werden. Für denselben Effekt müssten mehr als zehntausend private PKW-Fahrer ihr Fahrzeug stilllegen und sich CO2-frei fortbewegen.

Bis es soweit ist, gibt es selbstverständlich noch einiges zu tun. Aber genau darauf freut sich unser Bauleiter Ulrich Kaufmann und führt aus: „Natürlich ist es ein besonderer Moment, wenn alle Anlagen errichtet sind und fleißig Windstrom ernten. Aber für mich als Bauleiter gilt das Credo:  Der Weg ist das Ziel. Wenn dieser Weg weiterhin von schönem Wetter begleitet wird, umso besser.“


Autor Alexander Klimm

Alexander Klimm

Nach meiner Selbständigkeit als Eventmanager und anschließendem Bachelor in Public Relations verbinde ich bei Windwärts diese beiden Fäden. Daraus webe ich mit Vorliebe ganzheitliche Kommunikationslösungen für unser Unternehmen und unsere Projekte. Ein besonderer Schwerpunkt meiner Arbeit liegt auf dem Dialog zwischen unserem Unternehmen und den Beteiligten an den Projektstandorten.

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