Rock the Blog! Oder: Wie das Windwärts-Blog zum Deutschen Preis für Onlinekommunikation kam

12. Juni 2015 - 16:57 Uhr
von Kolja Schwab
zu  Windwärts – Einblicke ins Unternehmen

  • Deutscher Preis für Onlinekommunikation 2015, Kategorie Blog

Unser Windwärts-Blog ging mit dem Relaunch der Website vor zwei Jahren online und hat sich seitdem ganz schön gemausert. Trotzdem waren wir überrascht und glücklich als die E-Mail mit der Information eintraf, dass wir beim Öffnet den Link in einem neuen FensterDeutschen Preis für Onlinekommunikation für die Shortlist der TOP 5 in der Kategorie „Blog“ nominiert sind. Neben uns waren viele andere spannende Projekte am Start wie zum Beispiel der Öffnet den Link in einem neuen FensterStudio-Relaunch der Tagesschau in der Kategorie „Online-Kampagne“, der neue Öffnet den Link in einem neuen FensterPressebereich von Porsche in der Kategorie „Newsroom“ oder der Öffnet den Link in einem neuen FensterXing-Spielraum mit Wissenswertem um die neue Arbeitswelt, ebenfalls nominiert in der Kategorie „Blog“. Nachdem wir es auf die Shortlist geschafft hatten, wollten wir den Preis natürlich auch gerne holen. Wie das gelingen könnte, erklärte uns kurze Zeit später der Veranstalter. Er teilte uns mit, dass wir unser Projekt in einem Live-Pitch einer namhaft besetzten Öffnet den Link in einem neuen FensterJury unter dem Vorsitz von Kay Oberbeck, Head of Communications and Public Affairs Central Europe bei Google Germany, vorzustellen hätten. Jetzt wussten wir, dass wir genau acht Minuten Zeit für eine Präsentation des Blogs haben würden, bevor es anschließend noch fünf Minuten Zeit für Fragen der Jury geben sollte.

Windwärts beim Live-Pitch in Berlin: die Spannung steigt

Stefan Dietrich, Kolja Schwab, Silvia Augustin © Helios Media Stefan Dietrich, Kolja Schwab, Silvia Augustin © Helios Media

Vorgestern war es dann endlich soweit: Mit einer knackigen 8-Folien-Präsentation im Gepäck machte ich mich mit meinen Blogger-Kollegen Silvia Augustin und Stefan Dietrich auf den Weg ins Quadriga-Forum in Berlin, wo schon ein ordentlicher Trubel herrschte. Schließlich sollten sich weit über 150 Nominierte in 35 Kategorien in einem eng getakteten Zeitplan den aufgeteilten Jurygruppen vorstellen. Als letzte Bewerber um den Preis für das beste Blog 2015 betraten wir den Präsentationsraum und legten direkt los mit der Vorstellung des Windwärts-Blogs. Und da ist seit dem ersten Artikel am 14. Mai 2013 einiges passiert: Der Anteil des Blogs an den Seitenaufrufen der Website wuchs auf fast ein Fünftel – sicher auch, weil wir das Blog entgegen der üblichen Praxis in alle Bereiche unserer Website mit thematischen Bezügen tief integriert haben und es mobil gut abrufbar ist. Unsere bisher veröffentlichten 150 Beiträge erfreuen sich anhaltender Beliebtheit in den sozialen Netzwerken wie auch an unseren Projektstandorten. Und nicht zuletzt gibt es viele Themen, bei denen wir uns bei jedem Projektstandort aufs Neue mit Blick auf das konkrete Projektgebiet auseinandersetzen. Kontrovers diskutiert wird zum Beispiel das Thema Infraschall, das aktuell durch Berichterstattung in großen Medien wie der „Welt“ einer Aufarbeitung der vorliegenden Fakten bedurfte. Ganz besonders angetan haben es uns Serien mit Gastbeträgen, Reportagen und Interviews wie die Öffnet den Link in einem neuen Fenster„Gesichter der Energiewende“ von PR-Studierenden der Hochschule Hannover oder die Öffnet den Link in einem neuen Fenster„Woche im Lausitzer Braunkohlerevier“ von der Journalistin Öffnet den Link in einem neuen FensterClaudia Krieg und dem Fotografen Öffnet den Link in einem neuen FensterMark Mühlhaus. Darüber hinaus geben wir regelmäßig Öffnet den Link in einem neuen FensterEinblicke in das Unternehmen, indem wir beispielsweise die verschiedenen Abteilungen und Tätigkeitsbereiche bei Windwärts vorstellen. Und zusammen mit dem Öffnet den Link in einem neuen FensterNetzwerk der Energieblogger suchten wir „Germany's Next Top EEG“.

Nachdem wir unser Blog mit all diesen Facetten präsentiert hatten, erwarteten wir gespannt die Fragen der Jury. Zentrale Aspekte waren die praktische Einbindung des Blogs in unsere Arbeit an der Entwicklung von Windparks und die breite Unterstützung dieses Kommunikationskanals im Unternehmen. Anschließend entließ uns die Jury aus der Präsentation und wir blieben mit einem recht zufriedenen Gefühl, aber auch der Frage, ob das für einen Gewinn des Preises gereicht haben könnte, allein.

Der Preis ist heiß: Gala im Kino International

 
Die Auflösung sollte am selben Abend auf der Öffnet den Link in einem neuen FensterÖffnet den Link in einem neuen FensterPreisverleihung mit fast 500 Besuchern im traditionsreichen Ost-Berliner Öffnet den Link in einem neuen FensterÖffnet den Link in einem neuen FensterKino International stattfinden. Glücklicherweise hatten sich die Veranstalter vom Öffnet den Link in einem neuen FensterÖffnet den Link in einem neuen FensterMagazin pressesprecher bzw. Öffnet den Link in einem neuen FensterÖffnet den Link in einem neuen FensterHelios Media in Anbetracht der Vielzahl an Kategorien für eine flotte und abwechslungsreiche Veranstaltung ohne ausufernde Dankesreden entschieden. Dennoch wurde deutlich, welche Online-Projekte man sich noch einmal genauer anschauen sollte. Die Bandbreite reichte von der Stadt Wiehl, deren Bürger sich parteiübergreifend gemeinsam online auf die Öffnet den Link in einem neuen FensterÖffnet den Link in einem neuen FensterSuche nach einem geeigneten Bürgermeister gemacht hatten, bis zum Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt, das die Landung auf einem Kometen mit dem Öffnet den Link in einem neuen FensterÖffnet den Link in einem neuen Fensterlive twitternden Roboter Philae erlebbar macht. Eine tolle Übersicht der Projekte mit Links bietet die Öffnet den Link in einem neuen FensterÖffnet den Link in einem neuen Fensterkomplette Shortlist bei onlinekommunikationspreis.de.

Trotz des kurzweiligen Programms dauerte es bis zur 24. Kategorie „Blog“ eine ganze Weile, sodass unsere Anspannung merklich stieg. Als dann der Einspieler mit den Nominierten unserer Kategorie lief und der große Gewinnerumschlag mit dem Windwärts-Blog geöffnet wurde, gab es für uns in den Kinosesseln kein Halten mehr. Nach der Preisübergabe auf der Bühne und dem Gewinner-Foto tauchten wir passend zum Preis erst einmal in die sozialen Medien ab. Später nutzten wir den Abend für viele spannende Gespräche mit den Kommunikationskollegen über das Windwärts-Blog und die fortschreitende Veränderung unserer Kommunikationslandschaft. Zurück in Hannover wurden wir gestern von den Kollegen freudig empfangen. Gemeinsam sind wir stolz, dass die Jury uns für genau das auszeichnete, wofür wir offline wie online seit mehr als zwanzig Jahren stehen – eine transparente und authentische Kommunikation. Denn nicht erst seit der Preisverleihung ist klar: Das Windwärts-Blog gehört mittlerweile genauso zu Windwärts, wie die Begeisterung für die Energiewende.

Fotobox-Foto des Windwärts-Kommunikations-Teams nach der Preisverleihung


Autor Kolja Schwab

Kolja Schwab

Als Kulturwissenschaftler habe ich große Freude daran interdisziplinär und multimedial zu denken. Seit mehr als 12 Jahren kann ich dies nun bereits bei Windwärts im Kommunikationsbereich tun. Es kann dann auch schon mal sein, dass ich die Musik für unsere Telefon-Warteschleife komponiere. Denn nebenbei bin ich auch noch als Gitarrist mit meiner Band Öffnet den Link in einem neuen Fenster"soon is now" musikalisch unterwegs.

Zudem treibe ich mich gerne in den sogenannten „neuen Medien“ herum und freue mich über alle neuen Kontakte, als Freund der visuellen Kommunikation vor allem auch bei Pinterest. Dort kann man auch einiges über mein Hobby das Longboard-Fahren finden. Im Windwärts-Blog schreibe ich über Interessantes aus dem Windwärts-Alltag sowie sicher auch mal über Design- und Kommunikations-Themen.

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