„Energiewende retten!“ Windwärts demonstriert am 2.6.2016 in Berlin

21. Juni 2016 - 11:31 Uhr
von Verena Uka
zu  Windwärts unterwegs

Mit 16 Mitarbeitern reisten wir am 2.6.2016 stellvertretend für Windwärts nach Berlin, um anlässlich der EEG-Novelle 2016 mit der gesamten Branche der Erneuerbaren Energien zu demonstrieren. Zusammen mit vielen anderen Planungsbüros, Herstellern, Ökostromanbietern, Bürgerenergieprojekten und Landwirten forderten wir die Rettung der Energiewende und eine verlässliche Politik auf dem Weg zu 100% erneuerbaren Energien.

Im „Demo-Zug“ nach Berlin

Morgens auf dem Bahnsteig in Hannover: Auffällig viele Leute mit Rucksäcken, eingerollten Fahnen und Plakaten warten auf den Zug nach Berlin. Beim Einsteigen die ersten Fragen: Fahrt ihr auch zur Demo? Welches Unternehmen vertretet ihr? Mit wie vielen Kollegen seid ihr unterwegs? Unser „Demo-Zug“ nimmt Kurs auf Berlin, alle Teilnehmer scheinen in gemeinsame Wagen gebucht worden zu sein. Das Kind meiner Kollegin schläft. Sie nutzt die Zeit, um aus dem Zug noch ein paar telefonische Absprachen für das Windenergieprojekt treffen, das sie plant. Die anderen kommen mit den Kollegen der anderen Unternehmen ins Gespräch. Wie löst ihr dieses oder jenes Problem?

Die Branche hält zusammen

In Berlin angekommen, passieren wir Tieflader von Enercon, die mit Bauteilen von Windenergieanlagen bestückt sind und unseren Zug begleiten werden. 1.500 Kollegen des Herstellers sind nach Berlin gereist und bilden einen beeindruckenden „grünen Block“. Wir sind mit den 40 Kollegen unseres Schwesterunternehmens juwi verabredet. Seit Ende 2014 ist Windwärts Teil der MVV Energie Gruppe, die ebenso Partner und Miteigentümer der juwi-Gruppe ist. In Wörrstadt haben Ende Mai 300 Mitarbeiter an der Warnminute der Windbranche teilgenommen, eine weitere Abordnung ist heute in Berlin dabei. Den gemeinsamen Marsch durch die Hauptstadt wollen wir für die weitere Vernetzung nutzen. Viele Kollegen kennen sich bereits und teilen ihr Know-how.

Zur Demo aufgerufen hat ein breites Bündnis aus dem Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE), dem Deutschen Bauernverband (DBV) und der IG Metall Küste. So setzt sich der Demo-Zug aus den unterschiedlichsten Gruppen zusammen. Im vorderen Bereich repräsentieren wir mit vielen anderen den Mittelstand und zusammen mit den Landwirten den ländlichen Raum. Hinter uns finden sich viele Mitarbeiter der großen Hersteller und stehen für die 350.000 Arbeitsplätze unserer Branche. Am Ende laufen die Bürgerenergieprojekte und Klimaschutzinitiativen. Wir treffen viele ehemalige Kollegen, die nun in anderen Unternehmen arbeiten. Viele von uns haben sich bewusst für die Arbeit in der Branche der Erneuerbaren Energien entschieden, weil wir in unserer täglichen Arbeit einen Sinn sehen und mit unserem Know-how die Energiewende nach vorne bringen wollen.

Die EEG-Novelle 2016, die mit der Einführung des Ausschreibungsmodells und der Deckelung des Ausbaus der Windenergie die Energiewende auszubremsen droht, hat uns, unsere ehemaligen Kollegen und vielerlei Branchenkollegen in Berlin zusammengebracht – bestimmt nicht zum letzten Mal und am Ende mit Erfolg!


Autorin Verena Uka

Verena Uka

In einem dynamischen Markt, der von stetiger Veränderung gekennzeichnet ist, sei es durch Erfolge oder Krisen, leistet eine gut gesteuerte interne Kommunikation einen entscheidenden Beitrag zum Unternehmenserfolg. Bei Windwärts pflegen wir eine Unternehmenskultur, die durch Transparenz, Wertschätzung und Dialog geprägt ist, interne und externe Kommunikation sind eng verknüpft. So sorgen wir dafür, dass wir gegenüber unseren Geschäftspartnern und Stakeholdern authentisch mit diesen Werten auftreten und als Mitarbeiter von Windwärts wahrgenommen werden.

Reizvoll finde ich vor allem die Vielfältigkeit meiner Tätigkeit: persönlich, schriftlich oder über das Intranet, beratend, moderierend oder schreibend begleite ich die internen Prozesse bei Windwärts. Das kann auch mal die Anschaffung einer Kaffeemaschine bedeuten, vor der sich Mitarbeiter nun regelmäßig treffen. Ich freue mich darauf, einen Teil meiner Arbeit in unserem Blog auch nach außen sichtbar zu machen..