Umweltmanagement

Ökologischen Fußabdruck verringern

Wir arbeiten seit Gründung des Unternehmens für den nachhaltigen Umbau des Energiesystems und eine umweltfreundliche Stromversorgung. Umweltschutz endet für uns aber nicht damit, dass wir Windenergieanlagen planen und errichten. Er spielt auch eine wichtige Rolle für unsere Arbeitsabläufe. Um den Umweltschutz in unseren Prozessen fest zu verankern und uns selbst laufend an unseren eigenen Zielen zu messen, nehmen wir am Gemeinschaftssystem für das freiwillige Umweltmanagement und die Umweltbetriebsprüfung der Europäischen Union teil, kurz Öffnet den Link in einem neuen FensterEMAS. Seit Oktober 2016 sind wir entsprechend zertifiziert und dürfen das Gütesiegel für nachhaltiges Umweltmanagement tragen, und das als erster norddeutscher Projektentwickler und Betriebsführer für Windenergie.


EMAS – umfangreich und anspruchsvoll

Das Gemeinschaftssystem für das freiwillige Umweltmanagement und die Umweltbetriebsprüfung (Eco-Management and Audit Scheme, EMAS) wurde 1993 eingeführt. Es handelt sich um ein Umweltmanagementsystem für Unternehmen, geht aber in seinen Anforderungen und Zielen über andere Systeme hinaus. Im Grundsatz gilt, dass EMAS leistungsorientiert ist, das heißt der Betrieb soll sich über die umweltgesetzlichen Anforderungen hinaus verbessern.

Um als Teilnehmer registriert zu werden, musste Windwärts in einer Umweltprüfung die wesentlichen Umweltauswirkungen seiner geschäftlichen Aktivitäten ermitteln, ein Umweltmanagementsystem implementieren und eine Umwelterklärung einreichen. Der Schwerpunkt liegt dabei auf den Kernindikatoren Energie- und Materialeffizienz, Wasserverbrauch, Abfallaufkommen, Flächenverbrauch sowie dem Ausstoß von Schadstoffen und Treibhausgasen. Im Umweltmanagementsystem sind nicht nur Ziele und Maßnahmen der betrieblichen Umweltpolitik niedergelegt, sondern auch die Organisationsstruktur und Prozesse definiert, die notwendig sind, um die Ziele zu erreichen und die Maßnahmen umzusetzen. Darüber hinaus ist festgelegt, wie die Anstrengungen dokumentiert werden. Die Umwelterklärung muss von einem unabhängigen und staatlich zugelassenen Umweltgutachter bewertet, von der zuständigen IHK für gültig erklärt und auf den Internetseiten von Windwärts veröffentlicht werden. Zu EMAS gehört darüber hinaus eine regelmäßige Umweltbetriebsprüfung, in der untersucht wird, ob das Unternehmen alle relevanten Vorschriften einhält und die selbst gesteckten Ziele erreicht.

EMAS-Teilnehmer setzen sich möglichst messbare Ziele für die Verbesserung des betrieblichen Umweltschutzes, deren Erreichen immer wieder überprüft wird, sowohl intern als auch extern.