Windwärts Energie GmbH plant Windpark mit 20 Megawatt

16. Mai 2008 - 11:52 Uhr
    Windpark

Binnenlandstandorte haben weiterhin viel Potenzial

Die Windwärts Energie GmbH realisiert auf dem Gebiet der Stadt Büren im östlichen Nordrhein-Westfalen zehn Windenergieanlagen des Typs Enercon E-82 E4 mit einer Nennleistung von jeweils 2 Megawatt (MW) und einer Nabenhöhe von jeweils 138 Metern. Die Inbetriebnahme der Anlagen ist für das erste Halbjahr 2009 vorgesehen. Mit einer prognostizierten Jahresstromproduktion von über 50 Millionen Kilowattstunden (kWh) können die Anlagen den jährlichen Strombedarf von rund 16.500 Privathaushalten decken. Der Umwelt werden dadurch jährlich ca. 45.000 Tonnen Kohlendioxid und andere Schadstoffe aus konventionellen Kraftwerken erspart.

„Der Standort Büren ist mit einer durchschnittlichen Windgeschwindigkeit in Nabenhöhe von 7,2 Metern/Sekunde ein weiteres gutes Beispiel dafür, dass es nach wie vor geeignete Flächen für die Windenergienutzung im Binnenland gibt“, sagt Roman Antczak, verantwortlicher Projektentwickler der Windwärts Energie GmbH. „Im Windenergiebereich gilt die Faustformel, dass mit jedem Meter mehr Nabenhöhe etwa ein Prozent mehr Energieertrag erzielt wird. Vorhandene Standortpotenziale können damit wesentlich effizienter genutzt werden, um die deutschen und europäischen Klimaschutzziele zu erreichen.“

Mitte 2008 sollen am Projektstandort Büren die ersten Baumaßnahmen anlaufen. Es handelt sich dabei um vorbereitende Arbeiten im Bereich der Projektinfrastruktur wie die Erstellung von Zufahrtswegen und Fundamenten.

Zur Windwärts Energie GmbH:

  • Gründung 1994 mit Sitz in Hannover
  • 45 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, 1 Auszubildende
  • Tochterunternehmen in Frankreich, Italien und Griechenland
  • Geschäftsfelder: Entwicklung, Finanzierung und Betrieb von Windenergie-, Photovoltaik- und Biogasprojekten im In- und Ausland, Initiatorin von Kapitalanlagen im Bereich des nachhaltigen Investments
  • Realisierte Projekte: 102 Windenergie- und 16 Photovoltaikanlagen mit einer Gesamtleistung von 163 Megawatt