Windwärts auf der Intersolar 2012

07. Juni 2012 - 10:43 Uhr
    Aufbau einer Photovoltaik-Dachanlage

Schlüsselfertige Anlagen für gewerbliche Kunden stehen im Mittelpunkt

Die Windwärts Energie GmbH aus Hannover präsentiert sich auch in diesem Jahr als Ausstellerin auf der Intersolar Europe vom 13. bis 15. Juni in München. Auf der weltweit größten Fachmesse der Solarwirtschaft zeigt das Unternehmen in Halle B5 an Stand B5.133, wie Photovoltaik-Anlagen für gewerbliche Kunden schlüsselfertig geplant und errichtet werden können.

Kerngeschäft des 1994 gegründeten Unternehmens ist die Entwicklung, die Finanzierung und der Betrieb von Windenergie- und Photovoltaikprojekten. Das erste Projekt mit Solarenergie ging 1999 ans Netz, seither hat Windwärts insgesamt 31 Anlagen mit einer Gesamtleistung von 22,6 Megawatt peak realisiert, drei weitere Projekte in Bayern und Niedersachsen sind derzeit im Bau.

Fokus auf Anlagen für Gewerbe und Kommunen

Im Geschäftsbereich Photovoltaik entwickelt Windwärts schlüsselfertige Anlagenkonzepte für Gewerbetreibende, Landwirte und Kommunen. Solche Projekte können sowohl auf großen Dächern als auch auf Freiflächen realisiert werden. Das Angebot umfasst Planung und Finanzierung ebenso wie schlüsselfertige Errichtung und Betriebsführung. Dabei arbeitet das Unternehmen herstellerunabhängig, um den Kunden die bestmögliche Lösung anbieten zu können.

Während gewerbliche Kunden in erster Linie die wirtschaftlichen Erträge einer Anlage im Blick haben, können Kommunen darüber hinaus durch Photovoltaik-Projekte einen Beitrag dazu leisten, ihre selbst gesetzten Klimaziele zu erreichen. Gerade kommunalen Partnern bietet Windwärts umfassendes Know-how in der Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern, sowohl im Zuge einer transparenten Planung als auch einer finanziellen Beteiligung. "Die Teilhabe möglichst vieler Menschen an der Energiewende war von Anfang an eines unserer wesentlichen Ziele", sagt Andreas Becker, Leiter Projektentwicklung Deutschland. "Das haben wir in vielen Projekten bewiesen."

Ein weiteres Angebot ist die Übernahme der technischen und kaufmännischen Betriebsführung bestehender Anlagen durch Windwärts. Gerade bei größeren Anlagen kann es sich lohnen, Aufgaben wie die Wartung oder die Abrechnung mit dem Stromnetzbetreiber auf einen erfahrenen Dienstleister zu übertragen.

Neben Deutschland setzt Windwärts in erster Linie auf die Märkte in Frankreich und Italien. Daher ist die Präsenz auf der Intersolar Europe als europäischer Leitmesse auch für die internationale Strategie des Unternehmens von Bedeutung. Ebenso wie in Deutschland bietet das Unternehmen dort gewerblichen Kunden die schlüsselfertige Errichtung und die Betriebsführung von Photovoltaik-Anlagen. Dabei verbindet Windwärts das umfassende Verständnis der Märkte vor Ort mit der langjährigen Projekterfahrung aus Deutschland, um maßgeschneiderte Angebote in diesen Ländern zu erarbeiten.

Eigenverbrauch und Direktvermarktung als Themen der Zukunft

Ein wichtiges Thema auf der Intersolar wird es sein, wie zukünftig das für eine Energiewende notwendige Wachstum der Photovoltaik gestaltet werden kann. Windwärts denkt bereits heute darüber nach, wie Projekte anders in den Strommarkt integriert werden können. "Eigenverbrauch und Direktvermarkung werden einen hohen Stellenwert bekommen", so Becker. "Die stetig sinkenden Entstehungskosten des Solarstroms machen neue Konzepte möglich." Die Überlegungen dazu haben begonnen - und die Besucher der Intersolar sind eingeladen, am Stand von Windwärts mit den Mitarbeitern über die Zukunft der Photovoltaik zu diskutieren.

Über Windwärts Energie GmbH

  • Gründung 1994 mit Sitz in Hannover
  • Geschäftsfelder: Entwicklung, Finanzierung und Betrieb von Windenergie- und Photovoltaikprojekten, Initiatorin von Kapitalanlagen im Bereich des nachhaltigen Investments
  • Realisierte Projekte: 139 Windenergie- und 31 Photovoltaikanlagen sowie eine Biogasanlage mit einer Gesamtleistung von 266 Megawatt und einem Gesamtinvestitionsvolumen von 400 Mio. Euro
  • 118 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
  • Tochterunternehmen in Frankreich, Italien und Griechenland