Windenergieprojekt Süstedt-Uenzen

16. Februar 2007 - 17:52 Uhr
    Windenergieanlagen des Typs Enercon E-82

Genehmigungsantrag eingereicht

Die Windwärts Energie GmbH hat den Genehmigungsantrag für die Errichtung von 27 Windenergieanlagen im Süstedter und Uenzer Bruch beim Landkreis Diepholz eingereicht. Die Anlagen des Typs Enercon E-82 haben eine Gesamtleistung von 54 Megawatt. Die prognostizierte Jahresstromproduktion von ca. 114,5 Millionen Kilowattstunden entspricht dem jährlichen Strombedarf von rund 38.000 Privathaushalten. Durch den Betrieb der Anlagen würden pro Jahr etwa 100.000 Tonnen Kohlendioxid und weitere Schadstoffe wie Schwefeldioxid, Stickoxide und Staub aus anderen Kraftwerken vermieden.

Die Standortflächen konnten mittlerweile vollständig vertraglich gesichert werden. Ursprünglich war geplant, im Süstedter und Uenzer Bruch 25 Windenergieanlagen zu errichten. „Eine genauere Analyse der vorgesehenen Fläche hat ergeben, dass wir dort ein Potential für zwei weitere Anlagen haben“, sagt Andreas Becker, Leiter der Projektentwicklung Inland bei der Windwärts Energie GmbH. „Mit 27 Windenergieanlagen würden wir die gewünschte Fläche optimal für eine klimafreundliche Stromerzeugung nutzen können. Die großen Abstände von mindestens 1.000 Metern zu jeglicher Wohnbebauung bleiben dabei bestehen.“

Die Windwärts Energie GmbH entwickelt und realisiert seit ihrer Gründung im Jahr 1994 eigene Windenergie-, Photovoltaik- sowie Biogasprojekte und übernimmt Fremdprojekte in unterschiedlichen Planungsstadien. Bisher wurden 81 Windenergie- und 7 Photovoltaikanlagen mit einer Gesamtleistung von 122 Megawatt in Betrieb genommen. Die Jahresstromproduktion dieser Anlagen beträgt über 240 Millionen Kilowattstunden. Dies entspricht dem jährlichen Strombedarf von rund 80.000 privaten Haushalten. Die meisten Anlagen wurden durch geschlossene Publikumsfonds finanziert, an denen sich mehr als 2.300 Investoren beteiligt haben. Bei einem Investitionsvolumen von 132 Millionen Euro stellen sie mit Kommanditeinlagen in Höhe von 39 Millionen Euro das Eigenkapital von 16 Betreibergesellschaften.