Region Hannover genehmigt Windpark bei Sehnde / Klein Lobke

21. November 2007 - 13:42 Uhr
    Windenergieanlage des Typs Enercon E-82

Windwärts Energie GmbH plant die Errichtung von vier Anlagen

Die Region Hannover hat den Bau von vier Windenergieanlagen mit einer Gesamtleistung von 9,2 Megawatt auf dem Gebiet der Stadt Sehnde, 12 Kilometer südöstlich von Hannover, genehmigt. Die entsprechenden Genehmigungsbescheide liegen der Windwärts Energie GmbH jetzt vor. Mit den Bauarbeiten wird voraussichtlich im Sommer 2008 begonnen. Die Inbetriebnahme der Anlagen ist für Ende 2008 geplant. Die prognostizierte Jahresstromproduktion der Windenergieanlagen des Typs Enercon E-70 E4 beträgt ca. 15,4 Millionen Kilowattstunden. Dies entspricht dem jährlichen Strombedarf von etwa 5.000 Privathaushalten. Durch den Betrieb der Wind-energieanlagen werden der Umwelt jährlich 13.800 Tonnen Kohlendioxid und andere Schadstoffe aus konventionellen Kraftwerken erspart. Das Windenergieprojekt leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Erreichung der Klimaschutzziele.

„Wir freuen uns, dass die Genehmigungen nach einer langen Planungsphase jetzt vorliegen“, sagt Henning Lahrmann, verantwortlicher Projektingenieur der Windwärts Energie GmbH. Die ersten Baumaßnahmen werden im Bereich der Projektinfrastruktur erfolgen. Es handelt sich dabei um die Zufahrten zu den Anlagenstandorten. „Natürlich nutzen wir zu einem großen Teil die schon bestehenden Wege. Auf den Standortgrundstücken der Windenergieanlagen müssen die Zufahrten aber komplett neu angelegt werden“, erklärt Henning Lahrmann. „Sobald dann alle Zufahrten fertiggestellt sind, erfolgt als nächster Schritt der Bau der Fundamente.“

Die Windwärts Energie GmbH wurde 1994 gegründet. Sie entwickelt und realisiert Windenergie-, Photovoltaik- sowie Biogasprojekte im In- und Ausland, übernimmt Fremdprojekte in unterschiedlichen Planungsstadien und bietet Kapitalanlagen im Bereich des ökologischen Investments an. Bisher hat die Windwärts Energie GmbH Projekte entwickelt, in denen insgesamt 87 Windenergie- und 15 Photovoltaikanlagen mit einer Gesamtleistung von 133 Megawatt in Betrieb genommen wurden. Die Jahresstromproduktion dieser Anlagen beträgt über 266 Millionen Kilowattstunden. Dies entspricht dem jährlichen Strombedarf von rund 88.000 privaten Haushalten. Die meisten Anlagen wurden durch geschlossene Publikumsfonds finanziert, an denen sich mehr als 2.300 Investoren beteiligt haben. Bei einem Investitionsvolumen von 132 Millionen Euro stellen sie mit Kommanditeinlagen in Höhe von 39 Millionen Euro das Eigenkapital von 16 Fondsgesellschaften.

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