MdB Maria Flachsbarth zu Gast bei der Windwärts Energie GmbH

19. Mai 2008 - 15:36 Uhr
    Dr. Maria Flachsbarth zu Besuch bei der Windwärts Energie GmbH

Erneuerbare Energien sind wesentlicher Bestandteil des zukünftigen Energiemixes

Im Rahmen ihres Besuches bei der Windwärts Energie GmbH machte sich die niedersächsische CDU-Bundestagsabgeordnete und Umweltpolitikerin Dr. Maria Flachsbarth ein Bild von dem mittelständischen Unternehmen und den Perspektiven der Branche im Bereich der erneuerbaren Energien.

Die Windwärts Energie GmbH mit Sitz in Hannover hat allein auf dem Gebiet des Wahlkreises Hannover Land II der Bundestagsabgeordneten ca. ein Drittel ihrer bisherigen Wind- und Solarenergieprojekte realisiert. Die Politikerin erhielt einen Einblick in das Unternehmensmodell und die Geschäftsfelder der Projektentwicklungsgesellschaft und informierte sich über Maßnahmen der Mitarbeitergewinnung und -bindung im Rahmen des Audits „berufund-familie“. Den ausführlichen Austausch über die Potenziale und Perspektiven der erneuerbaren Energien in Deutschland vor dem Hintergrund des Klimawandels faßte Dr. Flachsbarth zusammen: „Die deutschen Klimaschutzziele können nur dann erreicht werden, wenn ein weiterer Ausbau der erneuerbaren Energien auf allen Ebenen vorangetrieben wird. Hier übernimmt die Windenergienutzung als wirtschaftlichste unter den Erneuerbaren eine tragende Rolle. Dies erfordert eine effiziente Nutzung der vorhandenen Standortpotenziale auch im Binnenland.“

Mit Blick auf die derzeit laufende Novellierung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) stellt Lothar Schulze, Geschäftsführer und einer der Gründer des Unternehmens, fest: „Nur mit langfristig verlässlichen und angemessenen Rahmenbedingungen ist die Entwicklung von Wind-, Solar- und Bioenergieprojekten in Deutschland weiterhin kostengünstig möglich.“ Damit verbunden ist der Wunsch, dass die neu festzulegenden Vergütungssätze die wirtschaftliche Nutzung der erneuerbaren Energien ermöglichen. „Angesichts der deutlich gestiegenen Rohstoff-, Material- und Energiekosten und der zehnprozentigen Reduzierung der Einspeisevergütung für Windstrom in den vergangenen fünf Jahren ist eine Anhebung der Vergütung erforderlich. Ohne einen Ausgleich der Kostenentwicklungen würde der Neubau von Windenergieanlagen zum Erliegen kommen.“