Inbetriebnahme des Windenergieprojektes Büren beginnt

05. August 2009 - 10:03 Uhr
    Rotor einer Windenergieanlage

Windwärts Energie GmbH realisiert 20-Megawatt-Projekt

Die Windwärts Energie GmbH hat im Windenergieprojekt Büren die erste von insgesamt zehn Anlagen in Betrieb genommen. In den kommenden Wochen soll wöchentlich jeweils eine weitere Anlage vom Typ Enercon E-82 E4 ans Netz gehen. Mit einer Gesamtleistung von 20 Megawatt handelt es sich um eines der größten derzeit im Bau befindlichen Windenergieprojekte in Nordrhein-Westfalen. Die Gesamthöhe der Windenergieanlagen beträgt 179 Meter.

„Für die Montage der Rotoren in einer Höhe von 138 Metern werden 150 Meter hohe Kräne benötigt“, sagt Roman Antczak, verantwortlicher Projektleiter der Windwärts Energie GmbH. Die Kräne werden in Einzelteilen angeliefert und dann auf der Baustelle aufgebaut. Für die Anlieferung eines Krans werden alleine 35 Lkw benötigt. Der Auf- oder Abbau dauert ungefähr eine Woche. Aus diesem Grund fährt der Kran stehend in voller Höhe über das Feld, wenn der Einsatz an einem neuen Anlagenstandort erforderlich ist. „Auch für erfahrene Projektentwickler liefert der Aufbau dieser Anlagen sehr beeindruckende Bilder“, freut sich Roman Antczak.

Der prognostizierte Energieertrag der zehn Windenergieanlagen liegt pro Jahr bei über 54 Millionen Kilowattstunden (kWh). Diese Strommenge entspricht dem jährlichen Strombedarf von rund 18.000 Privathaushalten, bei einem durchnittlichen Verbrauch von 3.000 kWh pro Haushalt. Jährlich werden dadurch etwa 50.650 Tonnen Kohlendioxid aus konventionellen Kraftwerken eingespart.

Zur Windwärts Energie GmbH:

  • Gründung 1994 mit Sitz in Hannover
  • 63 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, eine Auszubildende
  • Tochterunternehmen in Frankreich, Griechenland und Italien
  • Geschäftsfelder: Entwicklung, Finanzierung und Betrieb von Windenergie-, Photovoltaik- und Biogasprojekten, Initiatorin von Kapitalanlagen im Bereich des nachhaltigen Investments
  • Realisierte Projekte: 114 Windenergie- und 19 Photovoltaikanlagen mit einer Gesamtleistung von 190 Megawatt