Genehmigung erteilt

01. August 2007 - 10:02 Uhr
    Rotor einer Windenergieanlage

Windpark Gehrden wird erweitert

Die Region Hannover hat die Erweiterung des Windparks Gehrden um drei Windenergieanlagen des Typs Enercon E-70 E4 genehmigt. Der entsprechende Genehmigungsbescheid liegt der Windwärts Energie GmbH mittlerweile vor. Mit den Baumaßnahmen wird voraussichtlich im ersten Quartal 2008 begonnen. Die Inbetriebnahme der Anlagen ist für Mitte 2008 geplant. Die prognostizierte Jahresstromproduktion beträgt ca. 9 Millionen Kilowattstunden. Der gesamte Windpark Gehrden wird damit rechnerisch den jährlichen Strombedarf von rund 8000 Privathaushalten decken.

„Wir freuen uns, dass wir die vorhandene Vorrangfläche für Windenergie jetzt vollständig nutzen können”, sagt Roman Antczak, verantwortlicher Projektentwickler der Windwärts Energie GmbH. „Der Betrieb der bestehenden Anlagen zeigt, dass der Standort sehr geeignet für die Windenergienutzung ist. Ein solches Potenzial muss in der heutigen Zeit einfach genutzt werden können.” Die geplanten Windenergieanlagen enstprechen in Typ und Größe den bereits vorhandenen fünf Anlagen. Die Investitionskosten für die Erweiterung werden ca. 6 Millionen Euro betragen.

Die Windwärts Energie GmbH wurde 1994 gegründet. Sie entwickelt und realisiert Windenergie-, Photovoltaik- sowie Biogasprojekte im In- und Ausland, übernimmt Fremdprojekte in unterschiedlichen Planungsstadien und bietet Kapitalanlagen im Bereich des ökologischen Investments an. Bisher hat die Windwärts Energie GmbH Projekte entwickelt, in denen insgesamt 87 Windenergie- und 8 Photovoltaikanlagen mit einer Gesamtleistung von 133 Megawatt in Betrieb genommen wurden. Die Jahresstromproduktion dieser Anlagen beträgt über 266 Millionen Kilowattstunden. Dies entspricht dem jährlichen Strombedarf von rund 88.000 privaten Haushalten. Die meisten Anlagen wurden durch geschlossene Publikumsfonds finanziert, an denen sich mehr als 2.300 Investoren beteiligt haben. Bei einem Investitionsvolumen von 132 Millionen Euro stellen sie mit Kommanditeinlagen in Höhe von 39 Millionen Euro das Eigenkapital von 16 Fondsgesellschaften.