Baubeginn im Windenergieprojekt Hustedt

07. Juni 2011 - 20:11 Uhr
von Björn Dosdall
    Windenergieanlage des Typs Enercon E-82

Windwärts Energie errichtet vier Windenergieanlagen

Schweres Baugerät kündigt sich auf der Baustelle an. Noch in dieser Woche erfolgt der Aushub der ersten Fundamentgrube am Standort des künftigen Windparks östlich der Ortschaft Hustedt in der niedersächsischen Samtgemeinde Bruchhausen-Vilsen. Die Windwärts Energie GmbH wird hier vier Windenergieanlagen des Typs Enercon E82 mit einer Gesamthöhe von jeweils rund 150 Metern errichten. Bei einer Nennleistung von insgesamt 9,2 Megawatt erzeugen die Anlagen rund 17 Millionen Kilowattstunden umweltfreundlichen Strom pro Jahr.

Inbetriebnahme bis Mitte Oktober

„Jedes Fundament wird mit circa 480 Kubikmetern Beton verfüllt, der dann 28 Tage aushärten muss“, erläutert Anne-Katrin Kube, verantwortliche Bauleiterin der Windwärts Energie GmbH. „Die Lieferung der ersten Turmteile ist für Ende Juli geplant.“ Aus organisatorischen Gründen verläuft die Errichtung der Anlagen zeitversetzt von Ende Juli bis Ende September. So erfolgen auch die Inbetriebnahmen zu unterschiedlichen Zeitpunkten von Ende September bis Mitte Oktober.

Strom für 5.700 Privathaushalte

Mit der jährlichen Stromproduktion der Anlagen können bei einem Verbrauch von 3.000 Kilowattstunden pro Privathaushalt rechnerisch rund 5.700 Haushalte versorgt werden. Der Umwelt werden durch das Projekt jährlich circa 16.000 Tonnen Kohlendioxid und andere Schadstoffe aus konventionellen Kraftwerken erspart.

Windwärts Energie GmbH

  • Gründung 1994 mit Sitz in Hannover
  • Über 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im In- und Ausland
  • Tochterunternehmen in Frankreich, Italien und Griechenland
  • Geschäftsfelder: Entwicklung, Finanzierung und Betrieb von Windenergie-, Photovoltaik- und Biogasprojekten, Initiatorin von Kapitalanlagen im Bereich des nachhaltigen Investments
  • Realisierte Projekte: 127 Windenergie- und 28 Photovoltaikanlagen sowie eine Biogasanlage mit einer Gesamtleistung von 233 Megawatt und einem Gesamtinvestitionsvolumen von 340 Mio. Euro