12 Jahre Windenergienutzung in Laatzen, Hannover

04. Oktober 2007 - 16:29 Uhr
    Rotorblatt einer Windenergieanlage

Betreibergesellschaft feiert auf dem Streitberg vollständige Rückzahlung der Kreditmittel

Die Windwärts Energie GmbH & Co. Projekt Laatzen KG hat am 03.10.2007 am Fuße der Windenergieanlagen auf dem Streitberg die vollständige Rückzahlung der zur Projektfinanzierung genutzten Bankdarlehen gefeiert. Die Gesellschaft betreibt seit Oktober 1995 zwei Windenergieanlagen am Streitberg auf dem Gebiet der Stadt Laatzen und seit Dezember 1997 drei Windenergieanlagen am Hohenfels auf dem Gebiet der Stadt Sehnde. Insgesamt haben damals 202 Privatpersonen über einen Beteiligungsfonds in die Errichtung der Windenergieanlagen investiert. An der gestrigen Feier nahmen insgesamt etwa 80 Personen teil.

Die Geschäftsführer der Windwärts Energie GmbH, Roger Lutgen und Lothar Schulze, der ehemalige Ortsbürgermeister von Ingeln-Oesselse, Wilhelm Abmeyer, sowie Standorteigentümer und Bankvertreter würdigten in einer gemeinsamen Ansprache die erfolgreiche Entwicklung des Windenergieprojektes. „Bisher haben die Windenergieanlagen des Projektes insgesamt ca. 50 Millionen Kilowattstunden klimafreundlichen Strom erzeugt“, erläuterte Lothar Schulze. „Der jährliche durchschnittliche Energieertrag der Anlagen entspricht damit dem Jahresstrombedarf von etwa 1.500 Privathaushalten. Pro Jahr ersparen wir der Umwelt so 4.000 Tonnen Kohlendioxid und andere Schadstoffe. Vor dem Hintergrund der aktuellen Klimaschutzdiskussion wird noch einmal deutlich, wie sinnvoll und wegweisend es war, dass sich damals alle Anwesenden für dieses Windenergieprojekt eingesetzt haben.“

Die Windwärts Energie GmbH wurde 1994 gegründet. Sie entwickelt und realisiert Windenergie-, Photovoltaik- sowie Biogasprojekte im In- und Ausland, übernimmt Fremdprojekte in unterschiedlichen Planungsstadien und bietet Kapitalanlagen im Bereich des ökologischen Investments an. Bisher hat die Windwärts Energie GmbH Projekte entwickelt, in denen insgesamt 87 Windenergie- und 14 Photovoltaikanlagen mit einer Gesamtleistung von 133 Megawatt in Betrieb genommen wurden. Die Jahresstromproduktion dieser Anlagen beträgt über 266 Millionen Kilowattstunden. Dies entspricht dem jährlichen Strombedarf von rund 88.000 privaten Haushalten. Die meisten Anlagen wurden durch geschlossene Publikumsfonds finanziert, an denen sich mehr als 2.300 Investoren beteiligt haben. Bei einem Investitionsvolumen von 132 Millionen Euro stellen sie mit Kommanditeinlagen in Höhe von 39 Millionen Euro das Eigenkapital von 16 Fondsgesellschaften.