Klimaschutz – Zwei Beispiele, die Mut machen

01. März 2011 - 00:00 Uhr

Weltweit leiden Menschen unter den Folgen von Klimawandel und Raubbau an der Natur. Klimaschutzprojekte von Brot für die Welt, für die sich auch die Windwärts Energie GmbH engagiert, helfen den Betroffenen vor Ort.

Kiribati: Steigender Meeresspiegel

Der Meeresspiegel steigt, die Republik Kiribati droht im Pazifischen Ozean zu versinken, darüber hinaus bedrohen ungewöhnlich heftige Tropenstürme und Dürreperioden die Inselbewohner. Riffe, natürlicher Schutz vor dem Meer, sterben, Salzwasser dringt ins Landesinnere, das Trinkwasser versalzt. Im gemeinsam mit Brot für die Welt von der Pazifischen Kirchenkonferenz (PCC) betriebenen Pilotprojekt werden zusammen mit den Einheimischen Anpassungs- und Schutzmaßnahmen entwickelt, etwa der Bau von Dämmen, Wellenbrechern und künstlichen Riffen oder das Pflanzen von Mangroven.

Kongo: Schwindender Regenwald

Kommerzieller Holzeinschlag und unkontrollierte Brandrodungen gefährden im Kongobecken das zweitgrößte Regenwaldgebiet der Erde. Von Brot für die Welt unterstützt, macht sich die Umweltorganisation CEDEN für einen nachhaltigen Umgang mit dem Tropenwald stark. Sie klärt die Bevölkerung über die Folgen unkontrollierter Brandrodung sowie über das Forstgesetz auf, das als Gegenleistung für Konzessionen für Waldgebiete den Holzfirmen die Stärkung lokaler Infrastrukturen vorschreibt. Darüber hinaus werden die Kleinbauern für weitere Umweltthemen sensibilisiert und bei der Erhaltung, Nutzung und Vermarktung einheimischer Nutzpflanzen unterstützt.

Aus: Windwärts Newsletter Nr. 16, Stand: März 2011


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