Jeder Kilometer zählt – Windwärts Radmarathon führt bis nach Leipzig

01. September 2011 - 00:00 Uhr

Am Ende reichte die Kraft noch, um einen Luftballon für das Erinnerungsfoto aufzupusten: Nach dreizehn Stunden und dreißig Minuten im Sattel und einer Strecke von 273 km erreichten die sieben Teilnehmerinnen und Teilnehmer des ersten Windwärts Radmarathons müde, aber glücklich den Leipziger Hauptbahnhof.

Kurz nach vier Uhr morgens war die Gruppe am 2. Juli in Hannover aufgebrochen, um an einem Tag eine möglichst lange Strecke „windwärts“, also mit Wind im Rücken, zurückzulegen. Über verlassene Landstraßen und durch schlafende Dörfer ging es Richtung Südosten. Die erste Frühstückspause in Salzgitter, die zweite nach 150 km in Quedlinburg, und es war immer noch Vormittag. Nachdem das hügelige Harzvorland schließlich hinter ihnen lag, ging es weiter über Friedeburg entlang der Saale nach Halle.

Bereits vor zehn Jahren hatte der begeisterte Radler Bernd Blauert-Segna, Anleger bei Fonds der Windwärts Energie GmbH, die Idee, mit Hilfe des Windes eine möglichst weite Strecke per Rad zurückzulegen. Seitdem trieb es ihn bereits dreimal nach Berlin, zweimal nach Travemünde und je einmal nach Norddeich, Güstrow, Wittenberg, Schwerin und – nun 2011 zum zweiten Mal – nach Leipzig. In diesem Jahr zählte die zurückgelegte Strecke besonders: Für jeden zurückgelegten Kilometer setzte die Windwärts Energie GmbH zwei Euro aus, die in Klima­schutzprojekte von Brot für die Welt investiert werden, insgesamt wurden 546 Euro überwiesen.

Weder Kopfsteinpflaster und Schotterpiste, noch einsetzender Regen oder der einzige Platten fünf Kilometer vor dem Ziel konnten die passionierten Radfahrer aufhalten. Punkt 18.00 Uhr kamen alle sieben in der sächsischen Messestadt an. Wenn im Sommer 2012 Mitarbeiter und Freunde der Windwärts Energie GmbH wieder „windwärts“ radeln, sind Interessierte herzlich zum Mitfahren eingeladen.

Aus: Windwärts Newsletter Nr. 17, Stand: September 2011


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