Gute Stimmung und viel Tradition bei Hustedter Windfest

24. Juli 2012 - 13:42 Uhr

Kinder tollten mit geschminkten Gesichtern herum, Anwohner, Landwirte und Projektpartner unterhielten sich mit Kommunalpolitikern und Mitarbeitern der Windwärts Energie GmbH bei Bratwurst, Kuchen und Bier über Windenergie, die Energieversorgung insgesamt und Gott und die Welt – es war Windfest in Hustedt! Am Freitag, den 13. Juli, kamen etwa 100 Menschen aus dem kleinen Ort im niedersächsischen Landkreis Diepholz und der Umgebung am Fuß einer der vier 150 Meter hohen Enercon-Anlagen zusammen, die den Windpark Hustedt bilden, um diesen feierlich einzuweihen.

Dass das Projekt nicht immer ganz reibungslos verlief, machte Frau Marlies Plate in ihrem Grußwort deutlich, die Ortsbürgermeisterin der Gemeinde Martfeld, zu der Hustedt gehört. Zugleich verwies sie darauf, worum es auch bei diesem Windpark geht: Die Gemeinde leistet damit einen Beitrag zur Energiewende.

An einem ganz besonderen, von Windwärts gepflegten Brauch zeigte sich, dass sich die Windenergieanlagen nicht nur gut in die Landschaft einfügen, sondern auch in das traditionsbewusste Landleben: die Taufe der Anlagen. Im Rahmen des Festes bekam eine Anlage den Namen „Heinrich“ – so benannt nach dem Vater des Grundstückseigentümers. Und auch die anderen „Taufpaten“ entschieden sich mit „Meta“, „Pölkers“ und „Arbs Wische“ für Familienmitglieder, uralte Hofnamen und Plattdeutsches. Damit haben sie ein Zeichen gesetzt: Windenergie gehört in Niedersachsen mittlerweile ebenso zum Leben auf dem Lande wie Landwirtschaft, Sprache und Tradition.

Aus: Windwärts Meldungen, Stand: 24. Juli 2012


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