Solarfonds
Eine Beteiligung an einem Solarfonds bedeutet, in ein konkretes Projekt, etwa eine einzelne oder mehrere Photovoltaikanlagen, zu investieren. Da das Angebot an solarer Einstrahlung pro Jahr relativ konstant ist, zeichnen sich Solarenergieprojekte grundsätzlich durch geringe Ertragsschwankungen aus. Darüber hinaus weisen Solarfonds durch die im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) garantierte Vergütung eine relativ hohe Investitionssicherheit auf.
Eine Beteiligung an einem Solarenergieprojekt stellt zudem in doppeltem Sinne eine nachhaltige Kapitalanlage dar: Anleger investieren ungeachtet rein ökonomischer Kriterien in eine nachhaltige Energieerzeugung und bewirken damit positive Klima- und Umwelteffekte.
Neben der Rendite sollten Anleger, die sich an Solarenergieprojekten beteiligen wollen, insbesondere folgende Kriterien in ihre Entscheidung einfließen lassen, da sie den Grundstein für den Erfolg eines Projektes bilden:
- Erfahrung und Seriosität der Projektentwicklungsgesellschaft, des Fondsinitiators und des Herstellers der Photovoltaikmodule
- Berücksichtigung der vom Bundesverband Solarwirtschaft e.V. verabschiedeten Qualitätskriterien für Solarfonds,
- Vorliegen mehrerer Ertragsgutachten von unabhängigen Sachverständigen,
- Berücksichtigung der Degradation der Photovoltaikanlage,
- Vorliegen aller notwendigen Genehmigungen und rechtskräftiger Abschluss aller Verträge.
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