Biogasfonds
Ein Biogasfonds investiert sein Anlagekapital in eine oder mehrere Biogasanlagen und kann dadurch attraktive Renditen erwirtschaften. Wie bei Windenergie- oder Photovoltaikfonds besteht zudem eine relativ hohe Investitionssicherheit: Der gewonnene Strom wird zu Vergütungssätzen, die im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) garantiert werden, ins Netz eingespeist. Bei Biogasfonds handelt es sich im doppeltem Sinne um eine nachhaltige Kapitalanlage, da ungeachtet der ökonomischen Bedingungen in eine nachhaltige Energieerzeugung investiert wird. Die Investition bewirkt positive Klima- und Umwelteffekte und erzielt gegenüber konventionellen Beteiligungen einen ökologischen Mehrwert.
Anleger, die sich für eine Beteiligung an einem Biogasfonds interessieren, sollten neben der Rendite auch folgende Kriterien in ihre Entscheidung einfließen lassen, da sie den Erfolg eines Projektes maßgeblich beeinflussen können:
- Erfahrung und Seriosität der Projektentwicklungsgesellschaft, des Fondsinitiators und des Anlagenherstellers,
- Vorliegen mindestens eines Ertragsgutachtens von einem unabhängigen Sachverständigen, das sowohl die technischen wie die biologischen Aspekte behandelt,
- Vorliegen aller notwendigen Genehmigungen und rechtskräftiger Abschluss aller Verträge,
- Vorliegen langfristiger Lieferverträge für die Einsatzstoffe.
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