Barcamp Renewables 2014: Es gibt viele gute Gründe, warum sich die Teilnahme lohnt

28. Juli 2014 - 14:32 Uhr
von Kathrin Hoffmann
zu  Branche der erneuerbaren Energien

  • Foto: Heiko Meyer

In knapp acht Wochen ist es soweit: Am 19. und 20. September findet das dritte Öffnet den Link in einem neuen FensterBarcamp Renewables statt. In der SMA Solar Academy in Kassel heißt es dann wieder Netzwerken & Wissen teilen, wenn ca. 100 Energiewende-Interessierte zusammentreffen. Das interaktive Veranstaltungsformat bietet viel Raum für Dialog, Diskussion und eigenen Input zu allen Themen rund um erneuerbare Energien. Es ist ein idealer Ort, um interessante Kontakte zu knüpfen. Und dank einer Vielzahl von Sponsoren ist die Teilnahme kostenlos. Dies sind nur drei Gründe, warum man sich das Barcamp nicht entgehen lassen sollte. Ich habe mal einige Teilnehmer aus den letzten Jahren gefragt, was für sie das Besondere am Barcamp Renewables ist.

Für jeden genau das Richtige, da die Teilnehmer die Agenda selbst bestimmen

Julia Endt – Wissensmanagerin bei Öffnet den Link in einem neuen FensterSMA und Öffnet den Link in einem neuen FensterInitiatorin des Barcamp Renewables:

„Das Barcamp Renewables kann ich allen empfehlen, die in der Branche der erneuerbaren Energien beschäftigt sind bzw. sich für die Thematik interessieren. Genau hier kommen IHRE Themen zur Sprache, es wird auf fachlich hohem Niveau diskutiert und es können gemeinsame Aktionen oder Projekte geplant werden. Das Besondere am Barcamp Renewables ist das ungewöhnliche, aber äußerst effektive Format: Nicht die Veranstalter bestimmen, was an den zwei Tagen für Themen behandelt werden, sondern die Teilnehmer selbst. Somit ist das Barcamp Renewables immer genau das Richtige für jeden Teilnehmer.
In den letzten zwei Jahren habe ich viele anregende Ideen vom Barcamp mitgenommen. Durch das interaktive Format bin ich auch schnell mit allen Teilnehmern ins Gespräch gekommen – mit vielen stehe ich bis jetzt noch in Kontakt und tausche mich regelmäßig aus.
Das Barcamp ist mit seinem Format in der Branche der erneuerbaren Energien einzigartig. Wer die mitreißende Stimmung und dieses Format noch nicht erlebt hat, dem kann ich nur empfehlen: vorbeischauen, miterleben und begeistert sein!“

Nicht nur ideal zum Netzwerken und Wissen teilen, auch Projektideen können sich entfalten

Cornelia Daniel-Gruber, Öffnet den Link in einem neuen FensterSolarunternehmerin aus Österreich:

„Ich kenne Barcamps schon seit vielen Jahren, sie sind in der Webszene sehr beliebt. Was ich beim Barcamp Renewables so besonders finde, ist dass dieses Format perfekt in die dezentrale und von allen getragene Energiewende passt. Jeder ist eingeladen, seinen Teil dazu beizutragen, und natürlich ist es großartig, dass sich so die sonst nur online vernetzte Szene auch offline trifft und das Netz immer engmaschiger und stärker wird.
Toll ist, dass man auf dem Barcamp auch etwas völlig Neues präsentieren kann. Ich war ja beim allerersten Barcamp dabei und habe dort meinen Gestehungskostenrechner zum ersten Mal Insidern gezeigt. Ich war damals noch unsicher, ob so was überhaupt irgendjemand braucht. Durch den Zuspruch der Teilnehmer habe ich mich getraut, den nächsten Schritt zu gehen, und jetzt, zwei Jahre später ist es ein echtes Produkt geworden.
Wir alle sind so viel mit unseren Projekten beschäftigt, dass man gerne vergisst, dass da draußen noch unglaublich viele andere Menschen sind, die für das Thema erneuerbare Energien brennen. Wenn man oft nur Widerstand spürt, tut es der Seele unglaublich gut, auch mal mit wirklich vielen Gleichgesinnten Zeit zu verbringen und vor allem den unglaublichen Wissensschatz, den man über die Jahre aufgebaut hat, zu teilen. Deshalb sollte sich jeder eingeladen fühlen, der zumindest spürt, dass da etwas ganz Großes im Gange ist, und mehr darüber erfahren möchte. Wir leben in sehr spannenden Zeiten und das Barcamp wird zum Schmelztiegel dieser Bewegung. Also nix wie anmelden und hin!“

Engagement und Offenheit der Barcamp-Teilnehmer sorgen für qualitativ hochwertige Diskussionen und kritischen Austausch

Amanda Groschke, Projektmanagerin bei Öffnet den Link in einem neuen FensterdeENet, Kompetenznetzwerk dezentrale Energietechnologien, und Netzwerkerin:

„Ganz besonders finde ich das offene Format dieser Unkonferenz: Jeder Einzelne erhält die Chance, eigene Erfahrungen und Wissen zum Thema Renewables vorzustellen, unmittelbares Feedback zu erhalten sowie Tipps für Problemstellungen oder Herausforderungen einzuholen. Die Qualität der Diskussionen beim Barcamp Renewables ist sehr hoch. Allgemein herrscht ein offener Geist und es wird ein authentisch kritischer Austausch gelebt. Es lohnt sich in jedem Fall mitzumachen!
Im letzten Jahr hat mich die Vielgestaltigkeit des Themas „Renewables“ erstaunt. Ich habe echt viel an diesen beiden Tagen gelernt. Am nachhaltigsten hat mich der Spirit und die Energie bei den Teilnehmer-/innen bzw. Expert-/innen beeindruckt. So viele Kenntnisse und Fähigkeiten zum Thema „Renewables“ – wow! Zudem habe ich großartige und engagierte Menschen kennengelernt. Alle waren so unglaublich offen, extrem entspannt und sehr vernetzungsfreudig. Das macht in diesem Jahr natürlich Lust auf mehr.“

Barcamp führt Graswurzelbewegung der dezentralen Energiewende fort und macht deutlich, dass es nicht nur um Strom geht

Craig Morris, Herausgeber von Öffnet den Link in einem neuen FensterRenewables International:

„In der Energiewende geht es um dezentrale erneuerbare Energie. Die Energieblogger sind dezentrale Berichterstatter und Meinungsmacher dazu. Durch die Vernetzung von dezentralen Anlagen kann man ein virtuelles Kraftwerk machen, und durch die Vernetzung der Energieblogger können wir mit einer viel größeren Stimme sprechen und die Debatte beeinflussen. Das nun von den Energiebloggern veranstaltete Barcamp Renewables führt diese Graswurzelbewegung fort, indem wir den Austausch mit vielen Interessierten suchen.
Ich sehe zu wenig Gruppen, Institute usw., die sich für die Bürgerenergie einsetzen. Wer sich dafür interessiert, darf sich nicht auf Denkfabriken, Ministerien und Institute verlassen, die sich „Energiewende“ auf die Fahne geschrieben haben und trotzdem nur von Kosten reden. Wir müssen die Argumente für die Bürgerenergie selbst vortragen. Außerdem haben die Diskussionen auf dem Barcamp im letzten Jahr gezeigt, dass das Themenspektrum viel größer ist als Strom und Strompreisbremsen. Es geht auch um Effizienz, Verkehr u.v.m.“

Innovatives Veranstaltungsformat und vielfältiger Teilnehmermix bieten kreativen Rahmen für Energiewende-Themen

Jannis Haack, Leiter Dezentrale Energietechnologien und Energieeffizienz beim Öffnet den Link in einem neuen FensterRegionalmanagement NordHessen und Mitorganisator des Barcamps:

„Der besondere Reiz am Barcamp liegt im seinem partizipativen Charakter. Eine Agenda wird nicht vorgegeben. Die Teilnehmer können ihre eigenen Themen einbringen und so das Programm selbst gestalten. Vertreten sind unterschiedlichste Teilnehmer aus Wirtschaft, Wissenschaft, Verbänden oder auch interessierte Privatpersonen. Gerade diese Vielfalt schafft eine kreative Runde für Vernetzung, Austausch und neue Anregungen aus den unterschiedlichsten Bereichen. Die Energiewende fordert ein Umdenken aller Beteiligten. Für die dafür notwendigen kreativen Ideen bietet ein so innovatives Veranstaltungsformat genau den richten Rahmen.“

Wer Lust bekommen hat, im September dabei zu sein, findet weitere Informationen und ein Formular zur Anmeldung auf der Öffnet den Link in einem neuen FensterWebsite des Barcamp Renewables.

Blogparade zum Barcamp Renewables 2014

Dieser Artikel ist der Auftakt zur Blogparade „Barcamp Renewables 2014“. Hiermit reiche ich den Staffelstab an Robert Doelling von den Energie-Experten weiter, der die Parade morgen fortführen wird. Welche Themen Sie im Rahmen der Blogparade noch erwarten, erfahren Sie hier:


Autorin Kathrin Hoffmann

Kathrin Hoffmann

Online-Kommunikation und die große bunte Welt der Social Media – das ist mein Zuhause. Bei Windwärts sorge ich unter anderem für spannende Beiträge in diesem Blog, bunte Bilderwelten auf Öffnet den Link in einem neuen FensterFlickr, inspirierende Filme auf Öffnet den Link in einem neuen FensterYoutube und informative Präsentationen auf Öffnet den Link in einem neuen FensterSlideshare. Ich schaue auch gerne mal über den Tellerrand und freue mich über jeden Austausch, der Ideen voranbringt und Horizonte erweitert.

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