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06.10.11

Leben auf zu großem Fuß: Die Windwärts Energie GmbH unterstützt mit „Fair Future“ Schulveranstaltungen zum Thema „Ökologischer Fußabdruck“

Fair Future Logo

Wie groß ist eigentlich mein Fußabdruck? Unsere eigene Schuhgröße kennen wir, doch der durchschnittliche ökologische Fußabdruck eines Deutschen ist 4,2 Hektar groß. Der eines Malawiers misst hingegen nur 0,8 Hektar. Der ökologische Fußabdruck zeigt, welche Fläche benötigt wird, um die Rohstoffe zur Verfügung zu stellen, die der Mensch für Ernährung, Konsum, Energiebedarf und andere Bedürfnisse verbraucht. Das Konzept berücksichtigt außerdem die erforderlichen Flächen, um Rückstände wie Kohlendioxid aus der Verbrennung fossiler Energieträger aufzunehmen und umzuwandeln. Wenn alle Menschen auf der Welt so lebten, wie wir Deutschen, bräuchten wir nicht eine, sondern drei Welten, um die erforderlichen Rohstoffe zu produzieren. Wir leben auf zu großem Fuß.

 

Fair Future Moderator Holger Krohn beim fair Future - QuizDieses Thema vor allem jungen Menschen nahe zu bringen und sie davon zu überzeugen, dass wir unseren ökologischen Fußabdruck verkleinern können, ist das Anliegen der Bildungskampagne „Fair Future – Der Ökologische Fußabdruck“. Die Multimediapräsentation wurde in Kooperation mit dem Wuppertal Institut für Klima, Umwelt und Energie, Oxfam Deutschland und dem BUND entwickelt. Sie tourt drei Jahre lang durch 1.000 deutsche Schulen, um mit insgesamt 500.000 Schülerinnen und Schülern darüber zu diskutieren, wie wir die Welt nachhaltig und fair gestalten können. Die Windwärts Energie GmbH unterstützt drei dieser Veranstaltungen in der Region Hannover, an der Realschule und dem Gymnasium Uetze, sowie an der KGS Sehnde. „Wenn wir den Klimawandel stoppen wollen, reicht es nicht aus, nur die Energiewirtschaft auf regenerative Quellen umzubauen“, begründet Monika Richter, Leiterin der Unternehmenskommunikation bei Windwärts das Engagement des Unternehmens, das auf dem Gebiet der Stadt Sehnde einen Windpark betreibt. „Wir müssen auch unser Konsumverhalten hinterfragen.“

 

Eine 45-minütige Multivisions-Show führt die Jugendlichen in das Thema ein. Warum wirtschaften wir nicht nachhaltig? Welche Auswirkungen hat mein Verhalten auf Menschen am anderen Ende der Welt? Was kann ich tun, um die Situation zu verbessern? In einer anschließenden Diskussion können die Schülerinnen und Schüler Fragen stellen und Ideen entwickeln, wie sie ihren eigenen Fußabdruck verkleinern können, etwa durch Änderung ihres Ess- oder Konsumverhaltens: weniger Fleisch, mehr regionales Obst und Gemüse verzehren, beim Shoppen auf Transfair-Siegel achten und am besten nur kaufen, was wirklich benötigt wird. Manche Ideen werden gleich praktisch umgesetzt: An einer Schule trinken die Lehrkräfte seit der Fair Future Veranstaltung nur noch fair gehandelten Kaffee.

 



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