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Wind-Riesen

20-Megawatt-Projekt geht ans Netz

Aus: Windwärts Newsletter Nr. 13, Stand: September 2009

 

In seinem Inneren könnte man eine Party veranstalten: 14 Meter Durchmesser hat der Betonfuß des 179 Meter hohen Wind-Riesen. Sein Name lautet Enercon E-82 E4. Und mit zwei Megawatt Leis­tung hat er richtig Power. Zehn Wind-Riesen stehen in Büren, mit denen sich jährlich 54 Millionen Kilowattstunden (kWh) Strom ernten lassen. Das entspricht dem jährlichen Strombedarf von rund 18.000 Privathaushalten. Damit handelt es sich um eines der größten derzeit im Bau befindlichen Windenergieprojekte Nordrhein-Westfalens. Mitte Oktober soll es vollständig in Betrieb sein. Die ersten Mühlen liefern schon Stromerträge. „Für die Montage der rund 39 Meter langen Rotorblätter in 138 Metern Höhe benötigen wir 150 Meter hohe Kräne“, sagt Roman Antczak, verantwortlicher Projektleiter der Windwärts Energie GmbH. Jeder dieser Kräne wird in Einzelteilen auf insgesamt 35 Sattelschleppern angeliefert. Der Auf- oder Abbau eines Kranes dauert ungefähr eine Woche.

 

Aus diesem Grund ist der Kran so konstruiert, dass er stehend in voller Höhe über das Feld fahren kann, wenn der Einsatz an einer neuen Anlage erforder­lich ist. „Selbst mich als erfahrener Projektentwickler beeindruckt der Aufbau der Wind-Riesen“, freut sich Roman Antczak.

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