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Photovoltaikprojekt über den Dächern Hannovers

Ein Tag einer Windwärts Projektleiterin auf der Baustelle

Aus: Windwärts Newsletter Nr. 13, Stand: September 2009

 

6 Uhr, der Wecker klingelt: Für Dagmar Krüger, Fachteamleiterin der Projektentwicklung Photovoltaik bei der Windwärts Energie GmbH, beginnt der Tag. Die 36-Jährige arbeitet seit sieben Jahren für das Unternehmen. Seit der Geburt der zweiten Tochter vor vier Jahren arbeitet sie in Teilzeit mit 32 Stunden die Woche. So findet sie noch genügend Zeit, um sich ihrer Familie zu widmen. Das gemeinsame Frühstück zählt zu den wichtigen Familienritualien. Danach taucht jeder in seinen eigenen Alltag ein. Dagmar Krügers Mann bringt die beiden Töchter in den Kindergarten und zur Schule. So gelingt es der Teamleiterin, schon um 7.30 Uhr im Büro zu sein. Im ersten Austausch mit ihren Teammitgliedern gilt es, Organisatorisches für den Tag zu klären. Welche Aktionen stehen in den einzelnen Projektphasen an? Wie weit sind die einzelnen Baustellen? Die Windwärts Energie GmbH baut seit diesem Jahr auch Großprojekte zur Stromgewinnung aus Sonne. Die Photovoltaik­anlage auf dem Parkdeck der Ernst-August-Galerie in Hannover ist eines von drei Großprojekten, die sich derzeit im Bau befinden. Auf einer Fläche von rund 1.900 Quadratmetern entsteht die Anlage mit einer maximalen Leistungsfähigkeit von 264 Kilowatt. Damit ist sie die größte Photovoltaik-Aufdachanlage, die Windwärts bislang errichtete.

 

Gegen 9.30 Uhr ist Dagmar Krüger auf der Baustelle und beaufsichtigt das Abladen der Module vom Lkw. Sie prüft den Lieferschein, während ihr Kollege Ulrich Kaufmann mit Laptop und Scanner die gelieferten Photovoltaikmodule in das digitale Datensystem aufnimmt. Insgesamt werden 1.473 Solarmodule auf die Stahlunterkonstruktion montiert. Der Clou der Anlage: Sie liefert nicht nur Strom, sondern überdacht auch die Parkflächen im fünften Obergeschoss des Gebäudes. Ab Oktober wird die Anlage den Strom aus Sonnenenergie in das öffentliche Stromnetz einspeisen und rechnerisch 78 Haushalte mit Strom versorgen. „Ungewöhnlich an dieser Aufdachanlage ist, dass man jederzeit von der Mitte des Parkdecks aus nächster Nähe auch auf die Anlage schauen kann“, freut sich Dagmar Krüger.

 

Um 14 Uhr holt sie ihre Tochter aus dem Kindergarten ab. Da sich die Tochter mit dem Nachbarskind verabredet hat, nutzt Dagmar Krüger die Zeit, mit einem Lieferanten eine Nachlieferung durchzusprechen und für den nächsten Tag Termine auf der Baustelle zu vereinbaren. An zwei Tagen in der Woche betreut eine Tagesmutter die kleine Tochter nachmittags bis 18 Uhr. An einem Tag holt ihr Mann sie aus dem Kindergarten ab, die restlichen beiden Nachmittage kümmert sich Dagmar Krüger um ihr Kind. Trotzdem ist sie online und tele­fonisch erreichbar und steht bis 19 Uhr für Rücksprachen bereit. „Bei so vielen parallel laufenden Großbaustellen gibt es im Team immer etwas zu organisieren oder kurzfristig zu klären. Da ist es wichtig,dass ich erreichbar bin. Dennoch ist meine Familie mein Lebensmittelpunkt. Ich bin froh, dass ich bei Windwärts beides verbinden kann“, sagt Dagmar Krüger.

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