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Bürgerdialog Zukunftstechnologie - Mitspracherecht bei der künftigen Energieversorgung?

Aus: Windwärts Newsletter Nr. 17, Stand: September 2011

 

Der Umbau der Energieversorgung betrifft uns alle – doch wie lässt er sich ökonomisch und ökologisch vernünftig gestalten? Rund sechzig Besucher nahmen Ende August an einer Bürgerwerkstatt zu zentralen Themen der Energiewende teil. Initiiert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung ist die Bürgerwerkstatt Teil des deutschlandweit stattfindenden Bürgerdialogs „Energietechnologien für die Zukunft“. Ziel der öffentlichen Werkstatt war, Bürgern die Gelegenheit zu geben, Experten Fragen zu stellen und miteinander zu diskutieren.

 

Das Publikum debattierte engagiert mit drei Experten. Michael H. Breitner vom Institut für Wirtschaftsinformatik der Leibniz Universität Hannover erwartet intelligentere, nicht unbedingt größere Stromnetze und eine flexiblere Energienutzung von Industrie und Bürgern. 
Walter Feldt von Umwelt Media Consult fordert den Abbau von Verwaltungshemmnissen in Planungsprozessen, um einen zügigen Ausbau einer dezentralen Energieversorgung voranzubringen. 
Lothar Schulze von der Windwärts Energie GmbH erinnerte daran, dass die Energiewende keine Erfindung der aktuellen Regierung sei und gesetzliche Rahmenbedingungen mittelstands- und bürgernäher werden müssten.

 

Auditorium und Experten waren sich einig: Das Ende der Atomkraft darf nicht zum Bau neuer Kohlekraftwerke führen. Energieeinsparmaßnahmen müssen zügiger realisiert und vom Staat stärker honoriert werden. Und wie kann jeder Einzelne Energie sparen? „Kühlschrank austauschen, Licht löschen, Sparlampen verwenden“, lautete ein Tipp aus dem Publikum. Ob dieser und weitergehende Diskussionsbeiträge Einzug in den Bürgerreport finden, der Bundesministerin Annette Schavan sowie hochrangigen Vertretern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur übergeben werden soll, bleibt abzuwarten.

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Bürgerwerkstatt bei Windwärts: engagierte Debatten, dokumentierte Meinungen

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